Treatment für einen Dokumentarfilm-Feature
von
Jürgen G. H. Hoppmann

Pitch:
Ein ostdeutscher Schauspieler
erzählt über den Sternenglauben der Könige Sachsens. Bilder
eines alten Manuskripts, von Zeichnungen, Masken, Kostümen, modernen
Ballettproben und der Neuaufführung des Sächsischen Planetenballetts
von 1678 im Jahre 2000. Zum Abschluss der DEFA-Filmschauspieler als Planetengott
selbst.
Plot:
Der in Dresden ansässige Schauspieler Rolf Hoppe liest einen Text über das Sächsische Planetenballett, den JGH Hoppmann in Zusammenarbeit mit einem federführenden TV-Redakteur erstellen wird.
Es geht um die Astrologie zur Zeit des Barocks in Sachsen, speziell des dortigen Tanztheaters, das seine Ursprünge zweifelsohne "Ballet des Cours", dem französischen Hoftheater hat. Eventuelle Archivaufnahmen von ARTE aus Frankreich könnten hier einfließen
Der erzählerische Spannungsbogen orientiert sich am Kapitel "Himmlische Sphärenklänge" aus dem Buch "Astrologie der Refromationszeit - Faust, Luther , Melanchthons und die Sternendeuterei" (Berlin 1988) des Autors JGH Hoppmann , siehe Anhang. Zeitpunkt ist die Neuaufführung des Sächsischen Planetenballetts in der heutigen Zeit.
Der Choreograph Manfred Schnelle wird beim Studium des alten 300 Jahre alten Originalpartitur in der Sächsischen Landesbibliothek gezeigt, beim Entwickeln erster Tanzstudien und dem Einstudieren mit dem Ensemble eines modernen Theaters.
Inspirationen für die Rekonstruktion des Planetenballetts findet der Choreograph in zahlreichen prachtvollen Zeichnungen, Kupferstichen, Masken und Kostümen aus jener Zeit, welche die Staatlichen Kunstsammlungen Dresdens verwahren und die Frau Dr. Claudia Schnitzer zusammen mit Petra Hölscher 1999 für die Sonderausstellung "Eine gute Figur machen - Kostüm und Fest am Dresdner Hof" erstmals auch mit der Erwähnung höfischen Sternenglaubens im Sächsischen Barock der Öffentlichkeit präsentierte.
Bilder der 1999er Aufführung am Anhaltischen Theater in Dessau folgen, dann Aufnahmen von weiteren Aufführungen von astrologisch orientierten alten Singstücken und Opern durch andere Kapellen und Theater in der lebendigen Kunstszene des heutigen Sachsen des Jahres 2001.
Zum Abschluss wendet sich der Schauspieler Rolf Hoppe
mit seiner eigenen, ganz persönlichen Meinung über Astrologie
und Horoskope an den Zuschauer. Dabei bezieht er sich auf seine Rolle als
Göttervater Zeuss im DEFA-Spielfilm "Orpheus in der Unterwelt" von
1974, aus denen die entsprechenden Szenen gezeigt werden.