Eine Zero-Budget-Produktion von JGH Hoppmann nach einem Comic von Voenix

(zum Drehbuch bitte obige Grafik anklicken)
Interessenten wenden sich bitte an die folgenden Kontaktadressen:
Akron – C. F. Frey
Ruhberg 20, CH – 9000 St. Gallen
Tel.: +41 (0) 71 2789 666 Fax.: +41 (0) 71 2789 667
Email: akron@akron.ch Website: www.akron.ch
ArsAstrologica
Tel=Fax: +49 (0) 30 440 440 45
Email: gorki-park-autorenduo@gmx.de
Website: www.go.to/screenwriters

Der Astroführer durch die Unterwelt Frey nach Dantes «Göttlicher Komödie»
Ein Buch von Akron mit Grafiken von Voenix
(zur Leseprobe auf der Sternwelten-Website bitte obige Grafik anklicken)
Es besteht seitens des Autors ein vitales Interesse an der filmischen Umsetzung dieses 2000 im Arun-Verlag (ISBN 3-927940-72-0) erschienenen Buches, dessen Fortsetzung demnächst über den Akron-Verlag herausgebracht wird. Drehbuchautoren, Regisseure und Producer wenden sich an die folgenden Kontaktadressen:
Akron – C. F. Frey
Ruhberg 20, CH – 9000 St. Gallen
Tel.: +41 (0) 71 2789 666 Fax.: +41 (0) 71 2789 667
Email: akron@akron.ch Website: www.akron.ch
ArsAstrologica
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Baphomet - Tarot der Unterwelt
Treatment für einen Spielfilm
und eine TV-Serie
von
Jürgen G. H. Hoppmann
und Linda Krause

nach einem Buch von Akron
mit Grafiken von H. R. Giger
und Storyboard-Ideen von Voenix
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© 2000 Hoppmann und Krause |
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gorki-park-autorenduo |
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Schönholzer Str. 1 |
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D - 10115 Berlin-Mitte |
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Tel=Fax +49 (0) 30 440 440 45 |
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Der Unternehmer Mick hat schon längst die Kontrolle über seine Firma verloren, an Ehefrau Priscilla und deren Geliebten, den Prokuristen Johnny. Da bieten ihm die Traumreisen mit der Tarot-Kartenlegerin Chiara eine willkommene Abwechslung. Nebst Flirtabenteuern bekommt er auch neue Inspirationen zur Führung seines Unternehmens. Doch Chiara ist weder der rettende Engel, noch bringt die Wahrsagerei sofort den Erfolg. Im Gegenteil! Traum und Realität vermischen sich, Dämonen überall. Wird Baphomet, das Tarot der Unterwelt, seine positive Magie doch noch in Micks Geschäftsleben entfalten können? Und was wird aus Chiaras Wunsch nach einer festen Beziehung?

Aneinanderreihung der 22 Bilder des Baphomet-Tarots in Traumszenen, die immer mehr mit Elementen der bürgerlichen Existenz der Protagonisten vermischt werden.
Mick Früher war er ein genialer Designer. Dann expandierte seine Tischlerei und der Verkauf von Import-Massenware machte ihn reich - und desinteressiert. Er ist ein Macher ohne Aufgabe, hat die Firma gründlich satt. Doch er kann nicht aussteigen. Zusammen mit seiner Partnerin hatte er diverse Fördergelder zum Aufbau des Unternehmens kassiert. So ist er auf ewig an sie gebunden.
Priscilla Sie konnte sich nie mit Micks künstlerischen Ambitionen anfreunden. Geld ist ihr das Wichtigste. Inzwischen hat sie die Firma fest in der Hand. Wichtige Geschäfte lenkt sie an Mick vorbei, Finanzen zweigt sie auf private Konten ab. Am liebsten würde sie ihn aus der Firma ausbooten.
Johnny Er ist gut im Bett, und Priscilla weiß das zu schätzen. Da macht es nicht viel, dass er von Möbeln nicht viel versteht. Hauptsache ist doch, dass man einen guten Eindruck macht, selbstbewusst auftritt. Fehlende Detailkenntnisse kann man überspielen. Johnny ist Priscillas rechte Hand und zudem Prokurist.
Tom Es ist ein verdammt schwerer Job, als Einkäufer für eine internationale Hotelkette zu arbeiten. Und jetzt soll ganz groß in Russland (oder war es Indien oder China?) expandiert werden. Nicht ist dort wichtiger als die Innenausstattung! Priscillas Billigangebote sind verlocken. Doch zu gerne würde er auch einmal mit ihrem genialen Partner Mick sprechen. Er kommt einfach nicht an ihn ran.
Chiara Zehn Semester Psychologie, dann noch Nebenfächer wie Sinologie, Kyrillik und Hinduismus belegt - und immer noch ist das Leben nicht in den Griff zu bekommen! Was hat sie bloß falsch gemacht? Vielleicht liegt es an diesen ganzen Beruhigungspillen. Ohne sie geht es aber auch nicht. Peinlich, aber wie wäre es sonst zu ertragen, dass Mama alles finanziert? Kein Mann, kein Job, keine Nerven mehr.
Mama Niemand versteht, was es bedeutet, ganz alleine ein Kind großzuziehen und gleichzeitig eine komplette Imbissbude zu leiten. Fisch und Chips sowie Buletten, dazu Mamas ganz spezielle Soße. Und ewig diese Sorgen ums Töchterchen. Studieren wollte es. Aber warum nicht Medizin? Dann hätte sie sich einen Arzt angeln können. Wozu studieren Frauen denn sonst! Das Buch, Tja, ich gab es ihr zum lesen. Ein Kunde vergaß es hier. Ihm würde schlecht, er vertrug das Fritten-Fett einfach nicht.

Opening: Die übernervöse CHIARA kauft in einer Apotheke Schlaftabletten, angeblich für ihre MUTTER, mit der sie parallel am Telefon telefoniert. Die Mutter warnt sie, schon wieder Tabletten zu nehmen, und wirft ihr gleichzeitig menschliches Versagen vor. Chiara spricht die Verkäuferin in Hindi / Kisuaheli an.
Halbdunkel in einem Chefbüro, Jalousien sind herabgelassen, der verärgerte Kunde TOM möchte unbedingt den Chef sprechen, rüttelt an der verschlossenen Klinke. MICK onaniert souverän vor dem PC, mit der anderen Hand Porno-Websites herunterladend. Chaotisch-kreative Unordnung.
Chiara kauft in anderer Apotheke Schmerztabletten, die Mutter am Handy nur noch halbherzig beschwichtigend. Die Mutter ist besorgt, rät der Tochter, sich abzulenken, doch einmal in das Kartenlegebuch zu schauen, das sie ihr mitgegeben haben. Das lenkt ab, ist amüsant.
Hektische Telefongespräche vorne im Möbelgeschäft. PRISCILLA wimmelt auf Zahlung drängende Lieferanten ab, gibt den Neukunden Tom weiter an JOHNNY, den Prokuristen, den sie andeutet, dass ihr Mann Mick wohl wieder in der Mittagspause die Internet-Leitungen blockiert. Es ist offensichtlich, dass sie und Johnny das Sagen in der Firma haben - und eine Beziehung. Sie klopft an Micks Chef-Tür und empfiehlt ihm, doch zur Entspannung hinunter ins Restaurant zu gehen.
Chiara kommt aus einer weiteren Apotheke, gibt der Mutter recht, dass sie eine Versagerin ist. Geht ins Café, krümelt dort in hinterster Ecke Tabletten klein und schüttet sie dann in den Milchcafé. Sie packt das Wahrsagebuch aus, schaut es erstaunt an, hebt wie vergessen die Tasse an den Mund.
Der joviale, leicht dickliche Mick wälzt sich leicht erschlafft ins Café und stößt beim Drängeln durch die Tischreihen Chiaras Tasse um.
***
Erster Akt: Mick entschuldigt sich, wischt ungeschickt den verschütteten Café mit den vielen Krümeln auf, bestellt einen neuen, für sich eine Cognac, starrt auf die offenliegende Tarotkarte 0 - Der Narr und hat einen kurzen Tagtraum (-> Details zu den Karten siehe weiter unten!). Danach bestätigen sie sich gegenseitig, dass weder sie eine Selbstmörderin noch er ein Selbstbefriediger sei.
Tom kommt an den Tisch, bitte Mick um ein Gespräch. Mick wimmelt ihn ab, Tom geht. Mick bittet Chiara, da sie wohl eine Tarotexpertin sei, um noch eine Seance. Er sehe so gerne Bilder und das war eben wirklich ein guter Flash. Für Chiara ist das Tarot und das Buch zwar völlig neu, aber geistesgegenwärtig nimmst sie das Angebot an, handelt den Preis hoch, mimt Selbstbewusstsein und geht, ohne die Gegenleistung gegeben zu haben. Sie werden sich schon wiedersehen, meint sie. Ein Krafttier werde sie ihm schicken. Kurz läßt sie ihn I - Der Magier in dem Baphomet-Buch anschauen und entschwindet dann mit dem Scheck. Mick sieht ihr draußen im Straßengewimmel nach. Die Tarot-Karte erscheint vor seinem Auge und er halluziniert erneut.
***
Zweiter Akt Teil 1: Mick liegt im Bett neben seiner spröden Partnerin Priscilla, die sich nicht mehr von ihm anfassen läßt. Ein Vogel pickt ans Fenster. Er geht hinaus in den Garten, legt sich auf den Boden und erlebt die Traumsequenz II - Die Hohepriesterin. Zurück im Bett bemerkt seine Frau die erdverdreckten Füße. Er kuschelt sich an ihre großen Brüste und erlebt die Vision III - Die Herrscherin.
Im Büro spielt sich Mick inzwischen als Chef auf. Alles solle seine Ordnung haben. Er will die Umsatzzahlen haben. Er fühlt sich großartig, obwohl ihn offensichtlich niemand ernst nimmt. Die Verkaufszahlen sind schlecht. Mittags will er erst wieder ins Internet klicken. Doch dann überlegt er einen Moment und macht sich vorzeitig zur Mittagspause auf. Priscilla empfängt den Kunden Tom.
Am Eingang des Cafés ist das Sprachgenie Chiara mit der ausländischen KELLNERIN im Clinch: Früher hätte sie schon oft die Zeche nicht gezahlt. Hier wäre kein Platz mehr für sie. Mick kommt hinzu und Chiara schlängelt sich an seiner Seite doch hinein. Für die Traumsession der letzten Nacht müsse er bezahlen, für die nächste Karte auch. Er willigt ein, verdoppelt sogar den Preis noch, verlangt dafür aber, dass wirklich alle Tarotkarten der Reihe nach durchgenommen werden. Sie zeigt ihm IV - Der Herrscher und die Trance beginnt von neuem.
Von nun an treffen sie sich öfter. Sie lehrt ihn verschiedene Eigenheiten des Kartenlegens, zeigt ihm die Karte V - Der Hohepriester. Dass sie sich alle Kenntnisse aus dem Buch erst anlesen muss, verschweigt sie. Mick verbringt nun seine Mittagspause in Trance hinter dem Schreibtisch, der Computer ist aus. Das Leben der Firma geht weiter an ihm vorbei, aber das stört ihn jetzt nicht mehr.
Für Chiara entspannt sich die Situation finanziell. Sie kann jetzt wieder ihre Miete bezahlen, in den Geschäften kaufen und sich in der Mode ein wenig auf Vordermann bringen.
Zweiter Akt Teil 2: Es hat gefunkt. Beide verlieben sich in einander. Das zeigt sich bei ihrem nächsten Treffen deutlich, als VI - Die Liebenden gezogen wird. Doch irgendwie ist die Stimmung im Café schräg, trotz oder gerade wegen des Kusses beider, der sich für Mick mit der Karten-Traumsequenz vermischt.
Mick tritt zunehmend sicherer in der Firma auf, macht sogar ironische Bemerkungen darüber, dass seine Frau Priscilla ihn so ganz offensichtlich mit der Prokurator Johnny hörnt. Im Grunde kann es nicht gutgehen, so wie er jetzt seine Frau und die Büroangestellten behandelt. Via Internet will er die Firma nun ganz von außerhalb steuern. Tom, ja den Herrn Tom wird er dann auch noch gleich ansprechen, per Email, via Handy, online, ganz unkompliziert. Chiara steht inzwischen in Geheimverhandlungen mit Tom, will ihn als Großkunden gewinnen. Offizielle geht es der Firma schlecht.
Mick hat von Chiara eine Einladung bekommen und ist schon einige Stunden früher durch den Hausmeister in ihre penibel aufgeräumte Wohnung eingelassen worden, mit Blumen und Sekt sowie seinem Laptop, den er gleich in die Telefondose stöpselt, um sein mobiles Büro aufzubauen. Freudig deckt er schon die nächste Karte auf. Es ist VII - Der Wagen.
Chiara ist sehr erstaunt, ihn schon zu erblicken, läßt sich dann aber von seiner Dynamik hinreißen. Es wird eine herrlich-sinnliche Nacht, und die Karte VIII - Die Kraft auf dem Nachtisch begleitet diesen Traum. Am anderen Morgen ist er freudestrahlend dabei, sich mit der linkischen Playboy-Dynamik eines porschefahrenden Midlife-Crisis-Spießers in Chiaras Wohnung breitzumachen.
Zum Frühstück offenbart sie ihm, noch nie mit einem Mann zusammen aufgewacht geschweige denn zusammen gefrühstückt zu haben. Sie könnten sich ja vielleicht einmal wiedersehen. Aber sie leide an Asthma und Waschzwang. Das müsse er bitte akzeptieren. Auf dem Tisch liegt die nächste Karte: IX - Der Eremit. Mick begreift, dass er nun gehen muss. Peinlich, denn sein Plan, die Firma von der Wohnung der Geliebten aus steuern zu können, ist gescheitert. Und er hat sich vor seiner Partnerin Priscilla, dem Prokuristen Johnny und Angestellten gründlich blamiert.
Zentraler Punkt: Er merkt, er ist ganz alleine, es klappt nicht so einfach, von der einen in die andere Beziehung zu rutschen. Mick geht alleine eine große Straße entlang. Er hört Chiaras Worte in seiner inneren Stimme, dass das X - Das Schicksalsrad des Lebens schon irgendwie weitergeht. Ab jetzt soll er aber erst einmal selbst handeln. Die restlichen Karten hat sie ihm mitgegeben. Eine nach der anderen soll er herausholen. Das Buch behält Chiara.
***
Zweiter Akt Teil 3: Von neuem versucht Mick, in der Firma Anweisungen zu geben, einzugreifen. Er dirigiert und ist doch inkonsequent, läßt sich weiter täuschen, merkt aber seine eigenen Fehler nicht. Viele Dinge sollen jetzt erledigt werden, zum Beispiel Tom kontaktieren. Aber das sabotiert Priscilla heimlich. Mick sieht seine kaufmännische Unfähigkeit nicht. Die Karte XI – Die Gerechtigkeit schaut er sich in der Mittagspause nur flüchtig an, den dazugehörigen Traum vergisst er sofort nach dem Aufwachen.
Er beschwert sich in der Firma, dass sich die Probleme häufen, hält sich für ein Opfer der miserablem Marktlage, hat aber offensichtlich selbst das Chaos und die schlechte finanzielle Lage im Unternehmen verursacht. Die Karte XII - Der Gehängte ist für ihn fast nur eine Bestätigung für seine Situation, doch noch kann er sich nicht lösen. Er bettelt Chiara an, ihn aufzunehmen. Derweil manipuliert Priscilla mit Johnnys Hilfe die Konten, so dass bald Zahlungsunfähigkeit eintritt. Auch stehen die Verhandlungen über eine Großauftrag von Tom kurz vor dem Abschluss. Ihr geheimer Plan ist es, erst Mick aus der Firma zu bekommen und drängen und dann den Großkunden zu angeln.
Chiara verlangt, dass er von seiner Frau wirklich loslässt, und verweist auf die nächste Karte, XIII - Der Tod. Er zieht bei Chiara ein, passt sich an sie an. Er ist bereit, auf all ihre Macken Rücksicht zu nehmen, scheint vernünftig geworden zu sein.
Die Karte XIV - Die Alchemie mit der dazugehörigen Traumsequenz zeigt, dass er sich verwandelt. Doch ein letztes Mal will er sich noch mit Priscilla treffen. Chiara wartet lange zu Hause in der nun gemeinsam hergerichteten kleinen Wohnung. Die Karte XV - Der Teufel liegt auf dem Tisch und diesmal ist es sie, die eingeschlafen über dem Abendbrottisch die Vision erlebt.
***
Zweiter Akt Teil 4: Am anderen Tag kommt Mick, um ihr zu erklären, dass er zwar absolut nicht weich geworden wäre, aber es doch hin und wieder Arbeitstreffen mit seiner Ex-Frau geben müssen, die sehr spät werden könnten. Sie holt Brötchen, will mit seiner Kreditkarte zahlen, tippt aber nervös falsche Nummern ein. Karte ist gesperrt. Auf dem Frühstückstisch liegt XVI - Der Turm. Mick solle gehen und sich niemals wieder blicken lassen. Die Vision des Turmes schleudert sie ihm blitzartig ins Gesicht.
Ein Gespräch auf der Bank klärt, dass die Firma schon lange nicht mehr kreditfähig ist und dass das Sperren der Scheckkarten ihn nur vor dem Schlimmsten bewahrt hat - vor der Zwangsvollstreckung. Mit dieser Nachricht steht er auf der Straße und weis blitzartig, dass es alles seine Schuld ist. Aus der Tasche zieht er XVII - Der Stern und hat einen Tagtraum.
Mick betrinkt sich und kann Chiara nicht erreichen. Die wird ständig am Telefon von ihrer Mutter beschimpft, warum sie denn schon wieder mit solch einem adretten Mann alles vermasselt habe, und das in ihrem Alter! Jammernd hängt Mick nachts in der Telefonzelle am Hörer, bittet Chiara wenigstens um eine Tarot-Session am Telefon: XVIII - Der Mond.
***
Dritter Akt: Mick wacht bei den ersten Sonnenstrahlen auf der Parkbank durch das Piepsen des Handy auf. Er hört in der Mailbox Chiaras Text von der Karte XIX - Die Sonne ab. Tom joggt durch den Park und nutzt die Gelegenheit zu einem Gespräch. Sie unterhalten sich angeregt mit wachsender gegenseitiger Sympathie, doch Straßenlärm verhindert, dass wir den Gesprächsinhalt verstehen.
Vor dem Notar tritt Mick die Firma an Priscilla ab. Sie hat alle Schulden, aber auch alle Kunden. Sie glaubt, den großen Sieg davongetragen zu haben, denn den neuen Großkunden Tom braucht sie jetzt nicht mehr zu verheimlichen. Mick ist geistesabwesend, deliriert wieder, entsprechend der Karte XX - Das Gericht.
Draußen vor dem Haus treffen alle drei auf Tom und Chiara in einem Straßencafé. Die beiden haben auf Mick gewartet. Überrascht erfährt Priscilla, dass der erhoffte Großkunde Tom sich mit Mick zusammengetan hat. Priscilla und Johnny besitzen nun also ein Firma, die Pleite ist. Tom redet davon, dass er Mick als Chefdesigner für seine internationalen Projekte gewonnen hat. Derweil schlägt Chiara für sich die Karte XXI - Das Universum auf und fällt in Trance.
***
Kiss Off: In den Abspann hinein sieht man die frustrierte Priscilla, die heimlich am Tisch eine von Chiaras Tarot-Karten zieht. Es ist 0 - Der Narr! Sie greift zu Tabletten, während Johnny aus Nervosität Taschenbillard in seiner Hose spielt. Tom und Mick unterhalten sich weiter über Auslands-Geschäftspläne, Chiara erträgt die Spannung am Tisch nicht, steht auf und zahlt, die ausländische Kellnerin auf Russisch ansprechend, geht unbemerkt und traurig. Tom fragt Mick, ob er denn Fremdsprachen könne: Nein. Sie starren sich an, blicken sich dann nach Chiara um, die in der Ferne verschwindet. Tom läuft ihr hinterher. Man sieht die beiden in der Ferne reden, sich dann umarmen.

Dialogszene aus dem ersten Akt:
INNEN - CAFÉHAUS - TAG
MICK setzt sich zu CHIARA an den Tisch. Die zierliche Chiara raucht nervös eine Zigarette und schaut den etwas dicklichen, jovial-tapsigen Mick ihn irritiert an.
MICK
(entschuldigend)
Pardon. Der Kellner bringt Ihnen sofort einen neuen Milchcafé.
Chiara schaut ihn immer noch mit starrem Blick an. Mick entdeckt die Karte 0 - DER NARR, die vor ihr neben einem aufgeschlagenen Buch auf dem Tisch liegt.
MICK
(continuing)
Oh, Sie spielen Karten. Wissen Sie, früher als Kind hat mich auch mal so etwas interessiert: Skat, Mau-Mau, Rommé, Schwarzer Peter. Darf ich? (greift die Karte) Oh Gott, was für ein fürchterliches Bild! Da rammt sich einer ein Gewehr in den Hals.
CHIARA
(misstrauisch, belehrend, trotzig)
Das ist der Narr, die erste Karte aus der Kleine Arkana. Tarot.
Mick zieht die Karte vor seine Augen, kratzt sich dabei sinnierend hinter den Ohren.
MICK
Halt! Nicht sagen! Das ist dieses alte Wahrsagespiel. Das benutzen heutzutage Industriemanager, genau wie Astrologie und dieses Feng Schui. Seminare für Führungskräfte. Irrsinnig teuer sowas.
Chiara nickt und will ihm die Karte wegziehen. Mick hält sie fest, gibt nicht locker.
MICK
(continuing)
Und dies ist die Karte für Selbstmörder. Trifft das auf Sie zu?
CHIARA
(abwiegelnd, Unsicherheit überspielend)
Unsinn. Schauen Sie genau hin: Der Mann sitzt im Hemdchen, blickt einer Frau zwischen die Beine, legt Hand an sich. Das hat eher mit Selbstbefriedigung zu tun. Fühlen Sie sich angesprochen?
MICK
(jetzt wiegelt er ab)
Niemals! Genausowenig, wie Sie ein Selbstmörderin sind....
Sehen Sie! Ich bin eine erfolgreiche Führungskraft und Sie sind... warten Sie... Sie sind Unternehmensberaterin. Richtig?
Chiara stutzt, und nickt dann vorsichtig.
MICK
(continuing)
Geben Sie auch Kurse.. äh, ich meine: Privatkurse?

Dialogszene aus dem zweiten Akt:
INTERCUT - WOHNUNG CHIARAS / IMBISSBUDE DER MUTTER - TAG
Chiara hat das schnurlose Telefon unter die Schulter geklemmt. Sie sortiert die durch Micks Besuch hinterlassene Unordnung auf penibelste Weise, versucht mit vielen Tempotaschentüchern ihrem Staubschnupfen Herr zu werden, versprüht Raumduft und telefoniert nebenbei mit ihrer Mutter. Die feiste, mit einem dreckigen Kittel bekleidete Mutter brät in einer ebensolchen Imbissbude am Straßenrand für alkoholisierte Frührentner und Sozialfälle vor Fett triefende Hamburger, brüllt nebenbei in die Freisprechanlage zu ihrer Tochter.
CHIARA
(verschnupft)
Nun fang' nicht schon wieder an, Mama! Es musst einfach sein. Der Kerl war absolut indiskutabel. Ich musst ihn einfach hinauswerfen.
MAMA
(souverän in ihrem Reich herumbrüllend)
Kindchen, das sagst du jedesmal. Und du weißt, dass es falsch war.
(zu einem Kunden am Tresen)
Ketchup oder Majo oder beides auf die Pommes der Herr?
(wieder zu Chiara)
Kindchen, bist du noch da?
CHIARA
(am Staubsauger)
Ja, Mama...
MAMA
(ungebrochen souverän)
Der Herr - wie hieß er noch gleich? - der Mick ist Unternehmer. Solche Leute sind gestresst. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Bin schließlich selbst Unternehmer.
(zu einem Kunden am Tresen)
Noch'n Bierchen, Erwin. Da, der Öffner. Mach' dir selber auf. Hab grad meine Tochter am Telefon. Was? Ja, die Studierte!
(wieder zu Chiara)
Kindchen, bis du noch da?
CHIARA
(mit dem Wischtuch)
Ja doch, Mama...
MAMA
Hör zu: Ab 30 sind Männer entweder besetzt oder beschissen. Echt Realität. Gib' ihm noch eine Chance - s' ist deine Letzte!

Dialogszene aus dem dritten Akt:
AUSSEN - PARKBANK AN EINER GRÜNFLÄCHE IM STADTZENTRUM - MAGIC HOUR
Mick schnarcht leise. Bartstoppeln, zerknitterter Design-Anzug. Die Vögel zwitschern, der Berufsverkehr beginnt, erste Sonnenstrahlen. Das Handy piepst. Es wacht davon auf, greift mechanisch in die Anzugstasche, ohne die Augen zu öffnen, hält das Telefon ans Ohr.
MAILBOXSTIMME (OFF SCREEN)
(mechanisch kalt herunterleiernd)
Sie haben ein neue Nachricht auf Ihr Mailbox. Wenn Sie diese Nachricht abhören wollen, dann klicken Sie die...
Mick klickt, verschlafen aus den in die Sonne blinzelnd.
CHIARA (OFF SCREEN)
(hochemotional, bescheiden)
Mick, wir haben zwar keine Beziehung mehr, aber ich will noch ganz korrekt meiner Pflicht nachkommen. Du hast ja bezahlt.
Micks Gesicht ist jetzt ganz nahe zu sehen. Seine Augen blinzeln im Folgenden immer häufiger.
CHIARA
(continuing, mit Hall, immer verfremdeter)
Also: Neunzehn, Die Sonne. Ich erschaffe. Der schöpferische Weg. (mit Hall, leicht singend, im folgenden immer mehr verfremdet) Eine rote Sonnenglut durchbricht die Wolkenschicht...
Mick geht wieder in den tranceartigen Zustand. Sein Kopf fällt in den Nacken. In seinen Augen sieht man die Sonne, den Himmel einen Vogel.
CHIARA
(continuing, engelsgleich werdend)
Am Horizont ersteigt ein Adler aus brennendem Nest... Die Decke des Zimmers, in dem sich der Held befindet, verwandelt sich zum Himmelsgewölbe und zwischen den Federn des Adlers leuchtet die Sonne auf...
Micks Augen werden starr, und in dem Moment, wo sie sich schließen, geht er wieder in den tranceartigen Zustand. Sein Kopf fällt in den Nacken. Er schaut in den Himmel.
DISSOLVE TO:
AUSSEN - HIMMELSFLUG ZU GÖTTLICHEN SPHÄREN - TAG
Mick ist wieder in einer Traumsequenz. Er hebt von der Erde ab, steigt immer höher und höher und höher - überblendet von der Karte: XIX - Die SONNE.

Details zu den 22 Traumreisen:
„Baphomet - Tarot der Unterwelt“ kann in einem Spielfilm oder in einer 21teiligen TV-Sendereihe realisiert werden. Ggf. könnten in einer Sendereihe auch mehrere Karten zu einer Folge zusammengefügt werden, so dass die gesamte Staffel nur circa 8 Folgen umfasst.
Entsprechend den Seiten 469 bis 487 des Buches (Baphomet - Tarot der Unterwelt) können die Traumreisen mit den dazugehörigen Bildern wie folgt umrissen werden:

0 Der Narr (Ich werde) Metamorphose
Der Held fällt durch das Welt all ins Bodenlose, hin zur Erde, sieht dann eine Nackte in den Armen eines Narren, der sich selbstmörderisch in den Kopf schießt. Der Held dringt sinnesbetäubt in die Nackte ein, die sich ihm als Urmutter der Schöpfungskraft vorstellt.

I Der Magier (Ich bin) Ich-Durchsetzung
Er steht in mondbeschienener Nacht an der Grenze, sieht im eigenen Schatten den Tod. Der bedeute ihm, dass es noch nicht Zeit sei, ihn zu rufen. Der Held spürt nach dem Gesicht des Spukbildes, findet nur Leere und fällt erneut in Halluzinationen.

II Die Hohepriesterin (Ich empfange) Ich-Hingabe
Der Held erwacht in einer Erdmulde und betrachtet die Sternbilder am Firmament. Neben ihm hockt die riesige Priesterin der Schleier. Er steigt in die Tiefe hinab, in süßlich vermoderte Pyramidengräber, ist merkwürdig erregt durch Moder und Zerfall. Es ist Nacht, die Zeit vor dem Tagesanbruch.

III Die Herrscherin (Ich gebäre) Mutterschaft
Mit den Träumen kommt der Tod in Form einer schönen Frau, die den Menschen den Todeskuss einsaugt. Sie entblößt sich: Mutter! Er erinnert sich an Säuglingsgesauge, hängt an ihren Milchtitten, küsst den dunklen Tod, der sich häutete und zur hellen Gottesgestalt mutiert. Der Held begreift, dass dies die Chance zum Leben ist, und fliegt in den Ring aus Licht.

IV Der Herrscher (Ich beherrsche) Recht und Ordnung
Er schwebt im Raum der Zeit, stolpert auf dem Weg zu Gott die Treppen der Hirnfalle hinab vor den Thron des unverrückbaren Herrschers in dessen Säulenhalle. In einem endlos langen Mars durch die Gänge des Unterbewussten nähert er sich ihm und hört eine belehrende Rede, die die Macht immer währender Ordnungssysteme schildert.

V Der Hohepriester (Ich lehre) Die geistige Autorität
Der Held hebt seine Arme gen eines zart glitzernden, immer stärker leuchtenden Kreuzes im Sonnenlicht. Doch statt des Erlösers hängt eine Schlange im Gebälk, im Griff einer Jungfrau, daneben ein masturbierender Priester. Hinter einem Spiegel reitet der Teufel auf einer Feuerschlange, die zu einem glühende Reifen wird, der Sonne hin und redet über Gottessuche.

VI Die Liebenden (Ich liebe) Die seelische Anziehung
Der Schlangenkopf am Kreuz pulsiert, spuckt grünen Schleim, ändert sich im Ausdruck zwischen Himmel und Hölle, Gut und Schlecht. Die Schlange spricht in der Sprache des Helden über Licht- und Schattenseiten der Wollust.

VII Der Wagen (Ich siege) Sturm und Drang
Und wieder steht der Held vor der hellen Wand, spürt das vibrieren in seinem Körper, als der zum Quantensprung der Wiedergeburt ansetzend dabei ist, sich aus seiner Hülle zu lösen. Da steht auf einmal ein Weib mit Kind auf dem Arm im Wege. Der Held erkennt: Mutter, bis du nicht damals bei meiner Geburt gestorben? Das Weib will ihn zurückhalten, doch eine Druckwelle katapultiert ihn durch eine grelle Wand. Die liebende Schlange spritzt seinen Finger aus ihrem Loch und er massiert sanft die Spalte.

VIII Die Kraft (Ich
koitiere) Sexueller Instinkt
Es folgt der a tergo vollzogene, machtvolle und höchst variantenreiche Koitus mit dem Schlangenweib, voller Halluzinationen, Schuld- und Lustgefühlen, in innerem Dialog geäußerten Selbstzweifeln an dem erlebten Machtrausch.

IX Der Eremit (Ich suche) Die verborgene Wahrheit
Da erscheint vor dem Flammentor der Wahrheit ein ummantelter Alter und mahnt in langer Rede vor dem Irrgarten der Träume, dem Unterschied zwischen Gespenstern der Träume und wirklichen Gestalten, warnt davor, dass Teile der Außenwelt als Ausschnitte eigener Selbstbetrachtung erscheinen. Er weist auf ein wuchtiges, eisengraues Haus hoch an einer Felswand, in dem die eingemauerte Wahrheit verborgen ist, welches, da Traum, sich dem verwegenen Besucher verwehrt, in dem er ihn beim Betreten zum Erwachen bringt.

X Das Schicksalsrad (Ich fokussiere) Ursache &
Wirkung
Beim Betreten des Gemäuers wird es durchsichtig und zerfließt. Der Held durchquert selige Traumräume, sieht voll Sehnsucht die am Horizont untergehende Sonne sich in schwarzem Wasser spiegeln. Da erscheint ein phallisches Schiff, sich mittschiffs schoßgleich öffnend und die an einen Mast gebundene Große Mutter freigebend. Sie löst sich, springt zum Ufer hin, wälzt sich auf ihn und spricht von dem Rad des Schicksals, die sie ihm vom vergangenen ins jetzt neu beginnende Leben mit hineingibt.

XI Die Gerechtigkeit (Ich richte) Das Urteil
Sich aus dem Schicksalsrad herausdrehend erblickt er unter dem Portal am Ausgang eine schöne junge Frau mit verbunden Augen, die ihm flehentlich Schwert und Waage entgegenstreckt, um Rettung bittend. Mit magisch funkelndem Augenpaar deklamiert sie vor dem Helden über das Gebären als Preis für die Hochzeit, Richter und Gerechtigkeit, Gesinnung und Trost.

XII Der Gehängte (Ich erleide) Das Opfer
Nach ihrer Schuldigkeit fragt der Held eine auf einem Altar mit nach oben gestreckten Beinen liegende schwangere Frau, inmitten einer von vielen Priestern und Nixen zelebrierten Hexenmesse. Der Oberpriester reicht ihm einen Dolch, den er wie zur Abtreibung der Frau zwischen die Beine hält, ihr Antwort abwartend, die letztendlich lautet, dass er nicht zögern solle, da sich etwas besseres als das Leben überall finde.

XIII Der Tod (Ich sterbe) Stirb und werde
Der Alte würgt strafend der Traum des Helden ab, präsentiert ihm auf dem Bildschirm eine hinreißend schönen Frau, die Herrscherin des Lebens, die sich ihm strahlen d als sein Gott und seine Mutter präsentiert. Der Geist bedeutet heiterer werdend, dass sie ebenfalls aus der Vergangenheit sei und nun reaktiviert wird. Prompt folgt eine ekstatische Vereinigung, wonach sie dem dem beglückten Held liebesdurchpulst in den Armen liegt.

XIV Die Alchemie (Ich sublimiere) Transformation
Mit lauten Knall wird der Alte zu Boden geschleudert. Ein Riss in der dreidimensionalen Welt gibt den Blick auf das Gebäude am Abhang frei. Drinnen blickt sich der Held erstaunt um, aus der Scheinrealität in die Gegenwart des Traumes geworfen, erblickt nur altes spinnwebenumranktes Inventar, geöffnete Schubladen. Im Stubendämmerlicht rappelt sich der Alte auf, spricht im Licht einer spärliche Ölflamme von Nutzlosigkeit des Vergangen und Neuanfang.

XV Der Teufel (Ich blende) Das Licht der Hölle
In furchterregender Helligkeit erscheint auf dem Schweißtuch Christi der Satan, sich als Dämon, als gerufene Wahrheit zu erkennen gebend, um den Preis der Demut Sündenvergebung verheißend. Der Held kniet nieder, bettet das Haupt in des Dämons Schoß und ergibt sich.

XVI Der Turm Ich zerstöre Die Illusion der Materie
Durch alle Fenster der Stube in dem alten Gemäuer dringt immer gleißenderes Licht. In den Fensterscheiben explodiert die Sonne, Scheiben zerbersten und reflektieren unzählige Augen und Gesichter des Helden. Vor Todesangst fordert ihn Gottvater zum Loslassen und herausspringen aus dem Fenster auf. Da springt endlich die Tür selbst auf. Der Alte hebt den Helden auf und bedeutet ihm, dass er schon längst in der anderen Welt versunken sein und dass der Held in den viele Spiegelungen nur sich selbst in unterschiedlichsten Lebensphasen erblickt habe.

XVII Der Stern (Ich imaginiere) Illumination
Träume und Tränen verschwimmen den Blick des Helden, eine flammende Gestalt spricht im Licht der Sonne von Traum und Wirklichkeit. Da erblickt er auf der Oberfläche eines Teiches, zu dem er sich zum Trinken herablässt, das Gesicht eines Engels, dann nach einem Blitz eine strahlende Gestalt mit einem Kindlein auf dem Arm, die aus der Quelle trinken. Die Lichtfee hebt die Sonne aus dem Teich, trocknet dem Helden die Augen, spricht von der Sonne.

XVIII Der Mond (Ich träume) Das widergespiegelte Licht
des Unterbewusstseins
Der Held erblickt nun das Mondlicht im Wasser und dort auf seinen Kräuselungen eine tanzende Mondfee mit weit ausgebreiteten Armen. Ihr Gewand ist die Milchstraße, um sie herum im Wasser drehen sich die Mondbahnen, in der Mittel die Himmelsleiter, hinauf zum Auge eines alten Mannes führend, indessen Blick die Sonnen aufgeht und die Sterne am Himmel stehen. Er gibt sich als Schöpfer zu erkennen.

XIX Die Sonne (Ich erschaffe) Der schöpferische Weg
Eine rote Sonnenglut durchbricht die Wolkenschicht. Am Horizont ersteigt ein Adler aus brennendem Nest. Die Decke des Zimmers, in dem sich der Held befindet, verwandelt sich zum Himmelsgewölbe und zwischen den Federn des Adlers leuchtet die Sonne auf. Der Held hebt von der Erde ab, steigt immer höher und hört die Stimme Gottes rufen und zugleich von der Gefahr warnend, in seiner Gegenwart zu verbrennen.

XX Das Gericht (Ich vollende) Zeit und Ewigkeit
Auf dem Rücken des Adlers schwingt sich der Held immer höher zum Himmel empor, kommt auf Höhe der Sonne und hört den bedrohlichen Flügelschlag des Todesengels. Engel singen von Glück der Selbsterkenntnis und Glückseligkeit stellt sich ein. Alles geht in Feuer auf, als der Held vom Traum erwacht und ans Fenster tritt. Im matten Schein der Sonne erstrahlt ein schöner Regenbogen, auf der die Muttergottes mit dem flammenden Kind steht. Das Fenster wird zum Auge des Helden, er breitet die Arme voll Glückseligkeit aus.

XXI Das Universum (Ich kröne) Die Schöpfungsenergie
Der Held schaut erwacht unter dem funkelnden Sternenhimmel, ein erster Schein des Morgengrauens ist erkennbar. Wie betäubt kneift er die Augen zusammen. Aus einem strahlenden Lichtwirbel erkennt er langsam sein eigenes Gesicht. Er sieht sich zugleich in einem Raumschiff fern über der Erde und hier unten. Nun sieht er noch einmal den Alten, der zu ihm spricht. Dann verschwimmt das Bild.

Literaturvorlage und filmisches Format:
„Baphomet - Tarot der Unterwelt“ ist als abendfüllender Spielfilm konzipiert. Das Treatment ermöglichst aber auch die Struktur einer Fantasy-TV-Serie für Erwachsene.
Bei Erfolg der
ersten Staffel sind von der inneren Logik des Tarot-Kartenspiel her insgesamt
vier weitere Staffeln möglich: zu den Stäben, den Kelchen, den Schwertern und
den Münzen.
„Baphomet - Tarot der Unterwelt“ enthält viele mystische und erotische Element, die eine Sendezeit im Spätabendprogramm Fernsehens nahelegen. Grundlage dieses Treatments ist gleichnamige Buch des Schweizer Erfolgsautors Akron (C. F. Frey) mit Grafiken des Oscar-Preisträgers H. R. Giger, das in mehreren Sprachen und mehreren Fassungen erschienen ist:
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Buch „Baphomet - Tarot der Unterwelt“, Urania Verlags AG, Schweiz 1992 ISBN 3-908644-86-0; Buch 506 Seiten, EURO 30,- |
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Set „Baphomet - Tarot der Unterwelt“, Urania Verlags AG, Schweiz 1993 ISBN 3-908646-22-7; Buch 506 Seiten und 22 Karten, EURO 45,- |
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Compact-Set „Baphomet - Tarot der Unterwelt“, Urania Verlags AG, Schweiz 1993 ISBN 3-905017-29-6; Taschenbuch 144 S. und 22 Karten, EURO 20,- |
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Compact-Set „Baphomet - Tarot du Monde des Ténèbres“, Urania Verlags AG, Schweiz 1993 ISBN 3-905017-39-3; Un livre d'instructions détaillés, un jeu de 22 cartes |
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Musik-CD „Baphomet, performed by Epilepsy“, Kk records Krijgsbaan 240 Zwijndrecht 2070 Antwerp, Belgium 1995 |
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Musik-CD „Baphomet II - the seven Seals of Baphomet, mixed by Epilepsy and Kode IV“, alpharec 666, Switzerland, in cooperation with Ceibarec, San Francisco, USA 1997 |
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Großauflage, überarbeitet als Taschenbuch „Giger-Tarot“, Benedikt Taschen Verlag, Köln 2000 |
Akron – C. F. Frey
Ruhberg 20, CH – 9000 St. Gallen
Tel.: +41 (0) 71 2789 666 Fax.: +41 (0) 71 2789 667
Email: akron@akron.ch
Website: www.akron.ch


Voenix ist der Hauszeichner von Akron und lebt im Großraum Köln. Er ist leidenschaftlicher Maler von archetypischen und mystisch-okkulten Themen und illustrierte für Akron schon die Bilder zum Kultband „Dantes Inferno - Der Astroführer durch die Unterwelt“ (ARUN VERLAG, 400 S., 76 Abb., davon 6 farbig. ISBN: 3-927940-72-0), genauso wie der (gezeichnete) „Traum des Magiers“ in seinem geistigen Hintergrund die unglaubliche Verdichtung der Karte „Der Teufel“ aus Akrons Baphomet - Tarot der Unterwelt“ darstellt.
Voenix' Technik besteht aus einer Mischung von Acryl, Tempera, Aquarellfarben und Airbrush. Sein Tätigkeitsgrad umfasst neben Comics auch Buchillustrationen und Plattencovers bis hin zu mehreren Metern großen Gemälden auf Hauswänden.

Zur Umsetzung in ein Spielfilm-Drehbuch bzw. eine TV-Serie gestalteten die Autoren Hoppmann und Krause eine eigenständige Rahmenhandlung, in die sich die Teilstruktur „Die 21 Stufen zum Thron Gottes“ aus dem Buch „Baphomet - Tarot der Unterwelt“ von Akron und Giger in freier Bearbeitung einfügt.
Linda Krause, geboren 1966 im Ostteil Berlin, beschäftigt sich seit frühester Jugend mit Tarot, beschäftigt sich mit schamanischem Reisen und arbeitet hauptberuflich als selbstständige Immobilienkauffrau.
Jürgen G.H. Hoppmann, geboren 1957 im Westteil
Berlin, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er konvertierte alle
Astrologie-Bücher von C.F. Frey in Computerprogramme von Electric Ephemeris,
Hermes-Software, Cosmoworld und Paessler-Software. Ferner: Übersetzungen von
Fachbüchern aus dem Englischen, Konzeption historischer Museumsausstellungen
(www.come.to/ars.astrologica), Publikation von zwei eigenen Fachbüchern (1997:
Melanchthons Astrologie - Die Sternenwissenschaften zur Zeit von
Humanismus und Reformation, 1998: „Astrologie der Reformationszeit - Faust,
Luther, Melanchthon und die Sternendeuterei“), mehr als 50 Radiosendungen,
einige kleine TV-Sendungen, Übersetzung von Tarot-Texte für die britische
Telefongesellschaft Mediatell, Mitarbeit bei der Astroline von The Voice Company
in Hannover, SMS-Handy-Texte für Realtime in Kopenhagen, einjährige Ausbildung
zum Drehbuchautor durch Seminare und Lehrgänge, Arbeit an Hörspielen und
Film-Drehbüchern, kleine Rolle in Spielfilmen (Stalingrad - Enemy at the Gates)
und TV-Soaps (Gute Zeiten, schlechte Zeiten). Aktuell: Beratung des
Österreichischen Fernsehens ORF bei Drehbuch und Produktion eines Features zum
Thema „Astrologie und Christentum“, Jahreshoroskop mit dem Fernsehen des
MDR.
Linda Krause und Jürgen G.H. Hoppmann treffen sich für ihre gemeinsame Arbeit an den Drehbüchern ausschließlich in Caféhäusern - rechts im Bild der Blick durch die Frontscheiben der Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte.
gorki park
autorenduo - Hoppmann und Krause
Schönholzer Str. 1, D - 10115 Berlin-Mitte
Tel=Fax: +49 (0) 30 440 440 45
Email: gorki-park-autorenduo@gmx.de
Website: www.go.to/screenwriters


siehe Homepage:
BAPHOMET - TAROT OF THE UNDERWORLD
Treatment
for a feature film
by
Jürgen G. H. Hoppmann
and Linda Krause
adapted from a book by Akron
with graphics by H. R. Giger
and storyboard ideas by Voenix
[We apologize for our imperfect English and kindly refer to the German text version.]
PITCHING (SHORT DESCRIPTION):
The mercantilist Mick already has lost the control of his company, long ago, to his partner Priscilla and here lover, the confidential clerk Johnny, and so the offer for a trance journey with the Tarot fortuneteller Chiara means a welcome variation period. Aside from flirt adventures he also hopes for new inspirations in the direction of his enterprise. But Chiara is neither the saving angel nor does the fortune telling being immediate success. On the contrary! Dream and reality intermingle with demons everywhere. Will BAPHOMET, THE TAROT OF THE UNDERWORLD, finally be able to bring positive magic to Mick's business life? And what about Chiara's secret wish for a stronghold relationship?
CHARACTERS:
Chaining of the 22 pictures of the Baphomet Tarot in dream scenarios, which will intermingle more and more with elements of the protagonist's civil existence.
MICK. In the past he was a brilliant designer. Then his carpentry skills expanded and the sales of imported fine furniture made him wealthy - and disinterested. He is an actor without task; the company is not interesting for him. But he cannot dropout. In close relation with his female partner he had received promotion money for buildup of the enterprise pinches. So he's bound to her being everlastingly.
PRISCILLA. She could never satisfy herself with Mick's artistic ambitions. Money is the main thing for her. In the meantime she strengthens her grip on the company finances. She disposes of important commercial operations without Mick, finances she branches to private accounts. Dearest Priscilla would eject him from the company unship.
JOHNNY. He is good in bed and Priscilla knows it, so it's very important to be perceived at being self-confident. One can cover up missing detail knowledge. Johnny is Priscilla’s right-hand man and confidant.
TOM. It is a damned heavy job to be a buyer for an international hotel business, and now it's expending to topnotch hotels in Russia (or was it India or China of Africa?). Ain't nothing over there more important than interior decoration! Priscilla’s cheap offers are alluring, but he would gladly welcome the chance to talk at least once with her brilliant associate Mick, but he simply never comes in contact with him.
CHIARA. She studied psychology for ten semesters and secondary subjects such as Sinology, Cyrillic and Hinduism and so on - and still she does not have a grasp of it! Where has she gone wrong and what is with these sedatives, but without them it neither here nor there. Quite disconcerting, but how to bear it all without the help from Mummy? No husband, no graft and no nerves any more.
MUMMY. No one understands what it means, to bring up a child by oneself and operate a very busy snack bar, fish and chips as well as Hamburgers, and of cause Mom's very special dressing. And not to mention all these worries about her daughter. Chiara wanted to study. But why not medical science, then she could find herself a smart doctor. Why else do women medicine! That Tarot book, yeah. Mummy gave it to her for reading. A customer forgot it, perhaps he got sick, maybe did not take the fat of the chips.
THE PLOT:
OPENING
In the pharmacy CHIARA buys sleeping pills, allegedly for her mother, with whom she talks at the same time on the cellular. MOTHER warns her not to take tablets again and blames her simultaneous human malfunction. Chiara talks to the SALESGIRL in Hindi / Kisuaheli.
Semidarkness in a boss’s office. Blinds are let down. The annoyed customer TOM urgently wants to speak the boss. He jiggles at the closed door. In superior stile MICK masturbates in front of the PC, downloading porno websites with the other hand. Chaotic-creative disorderliness.
In another pharmacy Chiara buys painkillers, betwixt and between pacifying her mother on the mobile phone. Mummy's afraid, advises her daughter to divert herself, maybe once to look into the Tarot oracle book, which she has given her. That sidetracks, entertains.
Hectic telephone conversations in the furniture shop. PRISCILLA swarms at payment urging suppliers, handles the new customer Tom along to JOHNNY, the confidential clerk, whom she tells, that her partner Mick probably blocks again the internet lines at the lunch break. It is obvious, that she and Johnny rule the company - and have a relationship. She knocks at Mick’s office door and recommends, that he goes to the restaurant for soma relaxation.
Chiara comes from another pharmacy, tells Mummy, that she is right that she feels like a failure. She goes into the coffeehouse, sits at a rear table and crumbles up her tablets into her milk café. She takes out the Tarot book, looks at it with astonishment. She razes her coffee cup to her mouth but immediately looses interest.
Gentle corpulent Mick strolls lightly into the coffeehouse and aver so gently brushes unwittingly into Chiara's cup.
FIRST ACT
Mick apologizes and wipes anyway the café unknowingly at the same time brushes the tablet crumbs away. He orders a new cup of café for Chiara and a Cognac for himself, stares to the opened Tarot card 0 - THE FOOL and has a short daydream (-> For details to the cards see the English version of the book and pictures in the German treatment!). Afterwards they reassure each other that she is not suicidal and that he is not a masturbator.
Tom comes to the table, asks Mick for a conversation. Mick brushes him off, Tom goes. Mick pleads Chiara for another séance, because she probably is a Tarot expert. He so gladly visualizes pictures. And that has been just a really good flash. For Chiara the tarot and the book are excitingly new, but she quickly takes the offer, negotiates a high price, full of self-confidence and goes, without giving him anything. She means they will meet each other again. She will send a magic power animal to him. Briefly she lets look him at the card I - THE MAGICIAN in the Baphomet and then vanishes with the cheque. Mick looks her path outside in the traffic. The tarot card immediately appears in front of his sight and he hallucinates once again.
SECOND ACT PART 1
Mick is in bed beside his brittle partner Priscilla, who no longer wants to be touched by him. A bird pecks at the window. He walks out into the garden, fall down to the ground and experiences the dream sequence II - THE HIGH PRIESTESS. Back in bed Priscilla notices his soiled filthy feet. He nestles himself beside her big bobbies and experiences the vision III - THE EMPRESS.
Next day in the office Mick acts as if a great boss. Everyone will obey his orders. He wants to get the turnover figures. He is in a grandiose mood, although apparently nobody takes him seriously. The sales figures are poor. At noon he originally wanted to click again into the Internet porno pages, but then he takes a breath for a moment and goes to lunch downstairs. Meanwhile Priscilla secretly receives her the customers Tom.
At the entrance of the coffeehouse Chiara, the linguistic genius, is in a clinch with a foreign WAITRESS: In former times she would not have paid the bill on time. This would not be a place for her any more. Mick intervenes and Chiara curls by his side through the door. He has to pay for the dream sessions from last time and for the next cards also. He agrees and doubles the price, but her requires, that they really got through successively all tarot cards. She shows him IV - THE EMPRESS and the trance begins again.
From now on they meet one another more often and periodically. She teaches him different peculiarities of fortune telling, shows him the card V - THE HIGH PRIEST. She keeps it a secret, that she obtains all of her knowledge from the Baphomet book. Mick now spends his lunch hour behind the writing desk - in a trance with the computer switched off. The company's live passes in form of him, but this circumstance does not disturbs him any longer.
On behalf of Chiara the situation relaxes in financial terms. She is now able to pay her rent, to shop and bring her outfit up to date.
SECOND ACT PART 2
Zap. Both of them fall in love in one another. This manifests clearly at their next meeting, when VI - THE LOVERS will be picked out. But somehow the atmosphere in the coffeehouse is oblique, despite of or because of their first kiss, which Mick mixes with the next tarot dream sequence.
Mick begins to regains his position in the company, even makes ironic remarks about the fact, that his partner Priscilla florets her relationship with Johnny. Basically it cannot have a good end, as he now taunts his partner and the clerks. Via the Internet he will now control the company from the outside. Tom, yes Mr. Tom, he'll also soon speak to him, by email, via cellular phone, online, absolutely uncomplicated, soon, yes. In the meantime Priscilla stands in secret consultations with Tom, wanting to take him on as a large customer. Nevertheless the company's finances worsen.
Mick had received an invitation from Chiara. Already several hours before that date he is there. Courtesy of the CONCIERGE he enters her fussy tidied up apartment with flowers and sparkling wine as well as with his laptop, which he at once plugs in - in order to set up his mobile office there. Joyfully he turns over the next card. It is VII - THE CHARIOT.
Chiara comes in and is very much astonished to see him. But she loses her panics overwhelmed by his dynamic power. It's going to be a wonderful sensitive night and the card VIII - THE STRENGTH on the dessert accompanies their dream. The next morning he is beaming with joy, making himself more at home in Chiara's apartment with that playboy spread of a Porsche driving mid-life crisis bourgeois.
At the breakfast she explains to him that she has never woken up with someone and had breakfast together. Perhaps they could meet again one of the days. But now she suffers from asthma and phobias. Please, he has to understand this. On the table remains the next card: IX - HERMIT. Mick understands, that now he has to go. Mick is disconcerted, because his plan to control the company from the apartment of his new mistress has failed. And also now he has thoroughly disgraced himself in front of his partner Priscilla, Johnny and the rest of the employed.
CENTRAL POINT
He realizes, that he is absolutely alone. Slipping from the one into the other relationship is not as easy as it seamed to be. Alone Mick walks along a large road. In his inner voice he hears Chiara's words, telling him that X - THE WHEEL OF FORTUNE already continues anyway. But from now on he shall act by himself. Chiara has given him the remaining cards. One after another he shall turn them over. The book remains with her.
SECOND ACT PART 3
Again Mick tries to gain hold on the company's life. He conducts himself as he did in the past without inconsequent; he fools himself again, but does not mind his own failures. Now many things shall be settled, for example contacting Tom. But underhandedly Priscilla sabotages that. Mick still doesn't realize his commercial disability. With the lunch hour fleeting by he looks at the card XI – THE JUSTICE, falls in trance but immediately forgetting the message upon wakening.
He considers himself a victim of the miserable market conditions. But obviously he is the cause of the chaos and the bad financial position of the company. Worsening his self-respect the card XII - THE HANGED MAN is almost a confirmation for his personal situation. He begs Chiara to invite him over. Meanwhile Priscilla manipulates the accounts with assistance of Johnny, so that the financial breakdown will soon come. Also the secret negotiations with Tom concerning a large-scale order are on the edge of being finalized. Priscilla’s secret schedule is, primarily to eject Mick from the company and then to score the large-scale customer.
Chiara demands, that Mick stops his relationships with his partner Priscilla, and refers to the next card: XIII - THE DEATH. He moves into Chiara's flat, being ever accommodating. Now he is willing to respect all her peculiarities, seems to be reasonable.
The card XIV - THE ALCHEMY with its attached dream sequence shows, that he transmutes himself. But for a last time he will meet again with Priscilla. Chiara cools her heels at home, sitting in the newly arranged small apartment. The card XV - THE DEVIL lies on the table and this time it is she who falls asleep on supper table with dream visions.
SECOND ACT PART 4
The next day Mick comes in order to explain to her that nothing has transpired with Priscilla, but now and again a business meeting with his ex-partner will be necessary and they could run late there. Chiara goes out to fetch rolls and wants to pay with his credit card, but with jittery finders she types the wrong pin code. The card is rejected. Back home on the breakfast table there is the XVI - THE TOWER. Mick will go and shall not come back. In a flash she flings him the vision of the tower in his face and the next dream appears.
A discussion at the bank ensues, that for many days now the company is no longer liquid, and that is the reason for dishonoring the credit cards. With this message he is standing in the street and suddenly he knows, that he is guilty of it all. Her pulls the card XVII - THE STARS from the pack and daydreams again.
Mick fuddles and cannot reach Chiara by phone. Presently she becomes insulted by her mommy. Why does she always reject such nice men, and at her age! Yanking Mick spends nights hanging on the outdoor payphone at the receiver, asking Chiara again for a tarot session via phone: XVIII - THE MOON.
THIRD ACT
Mick awakes with the first sunbeams on a park bench with his peeping mobile phone. He listens to his mobile phone mailbox messages and hears Chiara's text on the card XIX - THE SUN. Meanwhile Tom jogs through the park and uses the opportunity to talk with Mick. They are conversing with growing mutual sympathy, but traffic noises prevent the audience from understanding the conversation's content.
At the notary Mick transfers the company to Priscilla. Now she has all liabilities, but also all of the customers. She bereaves that she has carried away a big victory, because now she can accommodate her new important customer Tom. Mick is absent minded, deliriates again, corresponding to the card XX - THE COURT.
Outside in front of the notary's house Mick, Priscilla and Johnny bump into Tom and Chiara, sitting in a street café. They two have waited for Mick. Priscilla is surprised and suddenly realizes, that she has lost her customer Tom, now sitting together with Mick. Priscilla and Johnny now possess a company, which is a flop. Tom talks about the fact that some hours ago he has gained Mick as a chief designer on behalf of his international projects. Meanwhile Chiara picks the card XXI - THE UNIVERSE on and falls in trance.
KISS OFF
In the last scene the audience sees the frustrated Priscilla, pulling from the table one of Chiara's tarot cards. It is 0 - THE FOOL! Now Priscilla takes some tablets, while nervously Johnny masturbates with his fingers in his trousers pocket. Tom and Mick converse further about foreign business plans. Chiara does not bear the tension at the table any more, sits up and pays, talking to the foreign waitress in Russian appealing, and sadly walks away undetected. Tom asks Mick whether he could speak foreign languages: No. They gaze at each other and then look to see Chiara vanishing in the distance. Tom is running after her. They are folding in one's arms.
DIALOG SCENE FROM THE FIRST ACT:
INSIDE - COFFEEHOUSE - DAY
Mick comes and sits down with CHIARA at the table. The delicate Chiara smokes nervously, looks irritated at pudgy, plodding Mick.
MICK
(apologizing)
Excuse me. Waiter, please bring another coffee.
Chiara, still dazed, looks at him. Mick discovers the card 0 - THE FOOL, which lies in front of her beside an opened book on the table.
MICK
(continuing)
Oh, you're playing cards. Do you know, as child I also was interested of that kind: Whist, Rummy, Black Jack. May I? (grabs the card) Oh Lord, what a terrible picture! There somebody rams himself a rifle in the truth.
CHIARA
(distrustful, defiant)
This is the fool, the first card from the Great Arcane. Tarot - if you know what I mean.
Mick draws the card in front of his eyes, scratches behind an ear.
MICK
Halt! Don't say! This is an old fortunetellers game, nowadays used by industrial managers as well as astrology and Feng Schui. Seminars for managers... terribly expensive such things...
Chiara nods, wants to pull away the card. But Mick holds it closely.
MICK
(continuing)
And this is a card of suicide. Appealing to you?
CHIARA
(repulsing, uncertainty concealing)
Nonsense! Look closer: The man is sitting in a shirt, glancing women between the legs, grabs himself. This has rather to do with masturbation. Feel yourself aroused?
MICK
(now he deflects)
Never! Just like you are not suicidal... You see! I am a successful manager and you are... Wait... You're a management consultant. Right? Are you also giving courses.. uh, I mean to say: private courses?
DIALOGUE SCENE FROM THE SECOND ACT:
INTERCUT - APARTMENT OF CHIARA / MUMMY'S SNACK BAR - DAY
Chiara sits with the cordless phone under her chin. She overcompensates for the disorderliness, Mick’s visit has left behind. And with many tissues in hand she attempts to control the dust, sprays all around and at the same time telephones with her mommy. Meanwhile her oversized mother, dressed with a dirty smock, served up dripping hamburgers for alcoholic pensioners and hardship cases, as if it were a snack bar at the roadside, screaming orders by telephone to her daughter.
CHIARA
(snuffy)
Now don't mention it again, mamma! Simply it had to be. That bugger was absolutely out of the question. I just had to throw him out.
MAMMA
(empress strolling
around in her empire)
Sweetie, that's what you say every time. And you know, that it can't be.
(to a customer
Ketchup, mayonnaise or both on the chips Mister?
(again to Chiara)
Sweetie, are you still there?
CHIARA
(At the Hoover)
Yes mum...
MAMMA
(unbroken in superior style)
That mister - what was his name? - that Mick is an employer. These kinds of people are under a lot of pressure. I know that well from my own experience. I'm an employer myself'.
(to a customer at the bar)
One more good ale, Erwin? Here: Opener. Help yourself please. I have my daughter on the phone. What? Yes, the educated one!
(again to Chiara)
Sweetie, are you still there?
CHIARA
(with the wiper)
Yes mamma...
MAMMA
Get a load of this: Moles over thirty are either married or hyped up. Absolutely thru. Give him another chance, for: It could be your last one!
DIALOGUE SCENE FROM THE THIRD ACT:
OUTSIDE - PARK BENCH ON A PARKWAY IN THE CITY - MAGIC HOUR
Mick snores softly in his wrinkled up designer suit. The birds chirp, the morning traffic roars, sunbeams break through the clouds. The mobile phone peeps. This awakens him. Automatically his hand reaches in his pocket, without opening the eyes, holds the phone to his ear.
MAILBOX VOICE (OFF SCREEN)
(cold and without feeling)
You have one new message. To listen to this message please 1 ...
Mick presses one, blinking bleary-eyed into the sun.
CHIARA (OFF SCREEN)
(highly sensitive, caring)
Mick, indeed we don't have any relationship any more, but I still want to fulfill my obligation to you, because You've played.
Mick’s face is now visibly hard. His eyes blinking more frequently.
CHIARA
(continuing, with Hall
effect, always alienated)
Hence: Card nineteen, the sun. Creativity. The creative way. (with Hall, easily singing, hereinafter more and more alienated) A red blazing heat of the sun breaks through the cloud layer...
Mick goes again into the trance state. His head leans back into the neck. One can see the sun in his eyes, a bird flies in the sky.
CHIARA
(continuing, becoming angelic)
At the horizon an eagle fled from a burning nest... The ceiling of the room, in which the hero finds himself, suddenly becomes the open sky. Between the eagles feathers the sunbeams through...
Mick’s eyes become fixed, and just then, as they begin close, he goes again into the trance state. His head falls into the cervix and looks in the sky.
DISSOLVE to:
OUTSIDE - HEAVEN'S FLIGHT TO DIVINE SPHERES - DAY
Mick is again in a dream sequence. He elevates from the ground, rises up and up and higher and higher - fades from the card: XIX - THE SUN.
DETAILS TO THE TWENTY-TWO-DREAM JOURNEY:
„BAPHOMET - TAROT OF THE UNDERWORLD" can be realized as a feature film or in a 21-part TV-series. Also, if necessary, several cards may be joined in one sequence, so that the total includes approx. 8 sequences. Corresponding with the pages 469 to 487 of the book the dream journeys, with the appending images, are outlined in the German version of this treatment.
LITERATURE ORIGINAL AND CINEMATIC FORMAT:
„BAPHOMET - TAROT OF THE UNDERWORLD" is designed as a complete feature film or TV movie. But the treatment also enables to be structured as fantasy TV series, on behalf of grown-ups.
At success of the first relay by the inner logic of the tarot card game four further series are possible: one for the wands, each another for the cups, the swords and the pentacles of the Tarot.
„BAPHOMET - TAROT OF THE UNDERWORLD" contains many mystic and erotic elements, which suggests a broadcasting date in the late night program on television. The same named book of the Swiss best seller Akron (C. F. Frey) with graphics of the Oscar prizewinner H. R. Giger is the groundwork of this treatment. The book has been published in several languages and several versions in the last eight years:
Book „Baphomet - Tarot der Unterwelt", Urania Verlags AG, Switzerland 1992, SBN 3-908644-86-0; 506 pages, DM/sFr. 58,-
Set „Baphomet - Tarot der Unterwelt", Urania Verlags AG, Switzerland 1993, ISBN 3-908646-22-7; 506 pages, 22 cards, DM/sFr. 89,-
Compact-Set „Baphomet - Tarot der Unterwelt", Urania Verlags AG, Switzerland 1993, ISBN 3-905017-29-6; 144 pages, 22 cards, DM/sFr. 39,80
Compact-Set „Baphomet - The Tarot of the Underworld", Urania Verlags AG, Switzerland 1993, ISBN 3-905017-38-5; Complete Booklet of Instructions,
Tarot card deck with 22 cards
Compact-Set „Baphomet - Tarot du Monde des Ténèbres", Urania Verlags AG, Switzerland 1993, ISBN 3-905017-39-3; Un livre d'instructions détaillés, un jeu de 22 cartes
Music-CD „Baphomet, performed by Epilepsy", Kk records Krijgsbaan 240 Zwijndrecht 2070 Antwerp, Belgium 1995
Music-CD „Baphomet II - the seven Seals of Baphomet, mixed by Epilepsy and Kode IV", alpharec 666, Switzerland, in cooperation with Ceibarec, San Francisco, USA 1997
Re-issue book „Giger-Tarot", Benedikt Taschen Verlag, Köln 2000
STORYBOARD IDEAS:
Voenix is the principal painter used by Akron and lives in the area of Cologne in Germany. He is a passionate painter of archetypical and mystic-occult themes and he illustrated on behalf of Akron already the pictures for the cult book „Dantes Inferno - der Astroführer durch die Unterwelt" (ARUN Verlag, 400 S., 76 pictures, including 6 coloured. ISBN: 3-927940-72-0), as well as the „Traum des Magiers", of which a photocopy is attached to this treatment. With is intellectual background the comic presents the incredible mystery of the card „THE DEVIL" from Akron's „BAPHOMET - TAROT OF THE UNDERWORLD".
Voenix' technique consists of a mixture of acrylic, tempera, aquarelle colors and airbrush. His field of activity includes, aside from comics book illustrations and CD covers, right up to painting on house walls encompassing several meters.
THE SCREENWRITERS:
The authors Hoppmann and Krause created an independent frame plot for the transcription of the literature book to be applied as a feature film or a TV series respectively. Into this work they inserted the sections of the „The 21 Steps to God's Throne" from the book „BAPHOMET - TAROT OF THE UNDERWORLD" by Akron and Giger in free adaptation.
Linda Krause, born 1966 in the eastern part of Berlin (GDR), ever since her youth has been engaged with tarot. She engages in „shamanism dream journeys". Her main occupation is a self-employed real estate agent.
Jürgen G.H. Hoppmann, born 1957 in the western part of Berlin (FRG), lives as a free author in Berlin. He converted all astrology books of C.F. Frey into computer programs for Electric Ephemeris, Hermes-Software, Cosmoworld and Paessler-Software. Further: Translations of handbooks from English to German, conception of historic museum exhibitions (www.come.to/ars.astrologica), publication of two self authored historic books (1997: Melanchthons Astrologie - Die Sternenwissenschaften zur Zeit von Humanismus und Reformation, 1998: „Astrologie der Reformationszeit - Faust, Luther, Melanchthon und die Sternendeuterei"), more than 50 radio broadcasts, several small TV broadcasts, translation of tarot texts for the British telephone company Mediatell, collaboration with the Astroline of the Voice Company in Hannover, SMS mobile phone texts for Realtime in Copenhagen, participated in trainings for screenwriters in seminars and training courses lasting one year, he works on radio plays and movie screenplays, has had minor parts in feature films („Stalingrad - Enemy at the Gates") and TV soaps (Gute Zeiten, schlechte Zeiten). Actually: consultant to the Austrian television ORF on script and production of a feature, the topic „Astrology and Christianity".
Linda Krause and Jürgen G.H. Hoppmann do meet one another for their common labor on scripts exclusively in Berlin coffeehouses.
Homepage: www.go.to/screenwriters