Konzeption der Ausstellung

 

Grundgedanke

Raumaufteilung

I. Protagonisten

II. Gestirnsgötter

III. Zodiak-Kunst

IV. Himmelsbücher

V. Sternenmessung

Grundgedanke

Abgesehen von einer rudimentären Ausstellung, die zu Beginn unseres nun ausgehenden Jahrhunderts in Hamburg von Aby Warburg entwickelt wurde, sind die kosmologischen Aspekte der griechischen und römischen Statuen bislang kaum in größerem Rahmen gezeigt worden.

Bei der Entwicklung der Millennium-Ausstellung konnte einerseits auf den äußerst reichhaltigen Bestand der Berliner Abguss-Sammlung Antiker Plastik unter Leitung von Dr. Klaus Stemmer zurückgegriffen werden, andererseits auf die in mehreren ähnlichen Ausstellungsprojekten und  Publikationen gesammelte  Erfahrung des Astrologen Jürgen G.H. Hoppmann, sowie auf dessen eigene Sammlung. 

Die Ausstellung ist nach wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtet Zugleich wird jedoch der Darstellung des Mythologischen und Poetischen Raum gegeben.

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Raumaufteilung

Entlang einer zentralen Achse symbolisiert eine Allee der Protagonisten (I.) die Popularität der Astrologie anhand von bedeutenden Personen der Zeitgeschichte. 

Die Allee wird flankiert von Gottheiten und Kultstätten (II) des antiken Sternenglaubens.

In vielen Kunstwerken [III.] der Renaissance werden kosmologische Themen der Antike wieder aufgegriffen, lassen sich auch im modernen Berlin noch verfolgen: Hedwigskathedrale, Altes Museum, neue Reichstagskuppel.

Dass Sternenglaube und Sternenberechnung vom alten Griechenland bis in die frühe Neuzeit hinein gleichrangig behandelt wurden, wird anhand von alter Literatur [IV.] und Instrumenten [V.] demonstriert.

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I. Protagonisten 

des Sternenglaubens - Personen aus 3 Jahrtausenden in ihrer Haltung zum Astralmythos

Alexander der Große, Chrysipp, Cicero, Caesar, Augustus, Septimius Severus, Philippus Arabs, Melanchthon, Goethe... Eine detaillierte Beschreibung der Ausstellungsstücke 101 - 135 können Sie unter Exponate I.: Protagonisten abrufen.

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II. Gestirnsgötter

Planetengötter und ihre Heiligtümer - Himmlische Herrscher mit menschlichem Charakter

Echnaton und Nofretete, Sphinx, Herakles, Globus des Atlas Farnese, Urania, Musensarkophag, Apoll von Belvedere, Hekate, Herme... Eine detaillierte Beschreibung der Ausstellungsstücke 201 - 235 können Sie unter Exponate II.: Gestirnsgötter abrufen.

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III. Zodiacos-Kunst

Astralsymbolik in berühmten Gemälden der Renaissance -  kosmologisch ausgerichtet Architektur damals und heute

Botticellis Geburt der Venus, Leonardo da Vincis Abendmahl, Schaffners Himmelsbild, Dürers Melencolia I, Stella von Siegens Landtaffel, Tycho Brahes Uraniborg, Mondgöttin im sächsischen Planetenballett... Eine detaillierte Beschreibung der Ausstellungsstücke 301 - 323 können Sie unter Exponate III.: Zodiak-Kunst abrufen.

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IV. Himmelsbücher

Ephemeriden und Deutungsbüchern - griechische, römische, arabische, deutsche und spanische Werke

Claudius Ptolemaeus' Tetrabiblos, Manilius' Astronomica, Al-Birunis Art of Astrology, Vom Einfluss der Gestirne, Regiomontanus Deutscher, Peter Apians Kauffmanns-Rechnung, Petrarcas Glücksbuch, Schöners Opuscum Astrologicum... Eine detaillierte Beschreibung der Ausstellungsstücke 401 - 422 können Sie unter Exponate IV.: Himmelsbücher abrufen.

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V. Sternenmessung

Instrumente zur Himmelsdeutung - astronomia et astrologia quantum et qualitas sunt 

Planetengötter-Sonnenuhr, Kalenderstein-Relief, Sator-Arepo-Formel, Horoskopstein, Grosses Habermel-Astrolabium, Klappsonnenuhr, Nocturnal, astronomisch-astrologische Uhren... Eine detaillierte Beschreibung der Ausstellungsstücke 501 - 531 können Sie unter Exponate V.: Sternenmessung abrufen.

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