Heide Leocardia Hoppmann - in memoriam


Auf meine Älteste, geboren am 25. Juli 1988 um 16:13 MESZ in Berlin, konnte ich nur bis zu ihrem zwölften Lebensjahr ein Auge haben.

Damals war sie stets um mich, wenn ich sie fütterte und wickelte, mit ihr und ihren Geschwistern Klavier, Gitarre und Klarinette übte, wir alle durch Potsdams Straßengewirr zu unserem Wochenendhaus im Havelland fuhren, ich bei Radio und Fernsehen arbeitet, in Zürich einem Verleger mein Buch präsentierte, wenn ich am Rechner Formel für die vernetzte Deutung von Horoskopen entwickelte, in Kooperation mit Astrologen-Kollegen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Belgien, Frankreich und England, schließlich den Kindern einen eigenen Computer konfigurierte, was in den 90ern noch Seltenheit war.

Bei unserer letzten gemeinsamen Fahrt, es war zur Jahrtausendwende, reisten wir über Hamburg mit der Autofähre nach Großbritannien. Ohne Vaters Hilfe in englischen Supermärkten einkaufen, das war Pflicht. Ebenso: selbstständig in Londoner Internet-Shop Mails von Mama abrufen, den optimalen Weg mit der Metro zum Greenwich-Observatorium finden, sich in Amsterdams Altstadt zurechtzufinden.
Ungewöhnlich selbstbewusst trat sie die Heimreise an. Fortan wurde jeglicher Umgang sabotiert, schnürte man sie in eine enge Mauer aus Familientabus - heutzutage dank #MeToo kaum vorstellbar. Jahrzehntelang setzte ich mich, trotz Intrigen des Jugendamts Charlottenburg, die immer noch nicht aufgeklärt sind, für Prävention sexuellen Missbrauchs ein.

Heide Leocardia Hoppmann trat, trotz oder wegen der erzwungenen Trennung, in meine Fußstapfen. Sie studierte in Großbritannien an der Durham University unweit von Newcastle. Sie gewann mit ihrer Masterarbeit an der TU Berlin "A Configuration Model for the Line Planning Problem" den ersten Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Ihre Formeln dienen u.a. der Optimierung des Potsdamer Nahverkehrs. Am Konrad-Zuse-Zentrums Berlin publizierte sie "An Extended Formulation for the for the Line Planning Problem", arbeitete dort am Norddeutschen Supercomputer-Netzwerk HLRN-III.

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Zwölf Jahre war ich von ihr und ihren Geschwistern getrennt. Sie hielten es für eine Schande, dass ich Inzest in ihrem nahen Umfeld skandalisierte, um sie zu beschützen. Meine älteste Tochter starb an Magenkrebs, wohl auch infolge psychischer Belastungen, denen sie in meiner erzwungenen Abwesenheit ausgesetzt war.

Als Gaslighting wird in der Psychologie eine Form von psychischer Gewalt bzw. Missbrauch bezeichnet, mit der Opfer gezielt desorientiert, manipuliert und zutiefst verunsichert werden und ihr Realitäts- und Selbstbewusstsein allmählich deformiert bzw. zerstört wird, siehe -> Wikipedia

Man verbrannte ihre Leiche heimlich und verscharrte sie im FriedWald Mühlenbecker Land. Nur durch Zufall erfuhr ich davon, sehr viel später. Sinnloser Tod, sinnloses Schweigen - einzig dazu dienend, jenen Päderasten und sein Netzwerk zu schützen.

Mögest in Frieden ruhen, Töchterchen!


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Kairos, der rechte Moment Heide Leocardia Hoppmann * 25.7.1988 † 26.12.2017

Die Geburt eines Kindes aus astrologischer Sicht.
(c) MCMLXXXIX Jürgen Hoppmann ArsAstrologica

Geboren 25.7.1988 MESZ 16:13 Berlin, gestorben 26.12.2017 bei erster Saturnwiederkehr, transitierendem Mars auf ihrem Sonne-Pluto-Quadrat, progressive Sonne über meiner Sonne-Pluto-Konjunktion. Im Geiste war und ist sie bei mir. Den einstündigen Videofilm "Kairos", den ich 1988 bis 1989 mit Unterstützung von Astrologie-Freunden produzierte, veröffentliche ich posthum.


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Planetengott Venus

Venus

als Symbol












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