Treatment für einen abendfüllenden Kurzfilm
von
Jürgen G. H. Hoppmann und Marion Schaller

Logline:
Wie ein Uhrwerk bestimmen die Sterne unseren Alltag,
und auch das Liebespaar Mark und Vicky kann sich dem nicht entziehen -
grausam, erbarmungslos!
Synopsis:
Mark wird an diesem heutigen Tag Vicky aufreißen
- oder andersherum? Wer weiß, schon wie diese Dinge wirklich ablaufen!
Heute ist auf jeden Fall der Tag, an dem es für die beiden sein soll,
zum ersten Mal. Dass Vicky noch bei ihren Eltern lebt, ist ein Hindernis,
das genommen werden will. Beide wollen das. Wie es danach weitergeht, wissen
sie nicht. Abends geht es erst jeder einmal zurück nach Hause, wie
gewohnt: Mark in seine Lehrlingsbude und Vicky in ihr Elternhaus. Aber
irgendwie ist alles anders geworden. Das spüren beide, wie sie so
spät in der Nacht im Bett den Tag noch einmal rekapitulieren.
Die ganze Geschichte läuft überwiegend visuell.
Als Dialogtexte werden fast nur Tierkreiszeichendeutungen gesprochen. Der
Subtext dieser Texte drückt jeweils das genaue Gegenteil aus. Beispiel:
Im Zeichen Widder geht es um Kraft und Leistung, aber währen dies
aus dem Morgenradio quäkt, verbrüht sich Mark am heißen
Wasser.
Verbindenden Element von Text und Subtext ist die Energie.
Während die Astrotexte Energie auf eine psychologischen, mehr oder
weniger metaphorische Weise ansprechen, sehen wir im Visuellen die vielfältigen
Formen elektrischen Energie. Beispiel: Im Zeichen Widder korrespondiert
die willentliche Energie des Hitzkopfes Marks mit der Elektroenergie des
Durchlauferhitzers.
Die Musik ist neben der wie bei einem TV-Sender ständig
als Logo weiterlaufenden Astrouhr am linken oberen Bildrand das verbindende
Element: Elektronisch als durchlaufender Klangteppich, der sich Szene zu
Szenen entsprechend des Sternzeichen in der Dynamik und im Klang verändert.
Zwischen den einzelnen Sequenzen wird das jeweils letzten Bild zum Kalenderblatt
in Form eines großem Tierkreiszeichenlogos, das hinabfällt und
die nächste, dahinter liegende Sequenz freigibt.