Mars trifft Venus
 

Treatment für einen abendfüllenden Kurzfilm

von

Jürgen G. H. Hoppmann und Marion Schaller
 
 

Mars trifft Venus

 
 
© 2001 Marion Schaller und Jürgen Hoppmann
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Logline:
Wie ein Uhrwerk bestimmen die Sterne unseren Alltag, und auch das Liebespaar Mark und Vicky kann sich dem nicht entziehen - grausam, erbarmungslos!

Synopsis:
Mark wird an diesem heutigen Tag Vicky aufreißen - oder andersherum? Wer weiß, schon wie diese Dinge wirklich ablaufen! Heute ist auf jeden Fall der Tag, an dem es für die beiden sein soll, zum ersten Mal. Dass Vicky noch bei ihren Eltern lebt, ist ein Hindernis, das genommen werden will. Beide wollen das. Wie es danach weitergeht, wissen sie nicht. Abends geht es erst jeder einmal zurück nach Hause, wie gewohnt: Mark in seine Lehrlingsbude und Vicky in ihr Elternhaus. Aber irgendwie ist alles anders geworden. Das spüren beide, wie sie so spät in der Nacht im Bett den Tag noch einmal rekapitulieren.
Die ganze Geschichte läuft überwiegend visuell. Als Dialogtexte werden fast nur Tierkreiszeichendeutungen gesprochen. Der Subtext dieser Texte drückt jeweils das genaue Gegenteil aus. Beispiel: Im Zeichen Widder geht es um Kraft und Leistung, aber währen dies aus dem Morgenradio quäkt, verbrüht sich Mark am heißen Wasser.
Verbindenden Element von Text und Subtext ist die Energie. Während die Astrotexte Energie auf eine psychologischen, mehr oder weniger metaphorische Weise ansprechen, sehen wir im Visuellen die vielfältigen Formen elektrischen Energie. Beispiel: Im Zeichen Widder korrespondiert die willentliche Energie des Hitzkopfes Marks mit der Elektroenergie des Durchlauferhitzers.
Die Musik ist neben der wie bei einem TV-Sender ständig als Logo weiterlaufenden Astrouhr am linken oberen Bildrand das verbindende Element: Elektronisch als durchlaufender Klangteppich, der sich Szene zu Szenen entsprechend des Sternzeichen in der Dynamik und im Klang verändert. Zwischen den einzelnen Sequenzen wird das jeweils letzten Bild zum Kalenderblatt in Form eines großem Tierkreiszeichenlogos, das hinabfällt und die nächste, dahinter liegende Sequenz freigibt.