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XLI-TOOLKIT


Programmieren eigener Zusatzmodule mit PCA

150-seitiges Handbuch zur Programmiersprache von PCA. Man kann in diesem Buch lernen, selbst Deutungen zu schreiben sowie neue Berechnungen und Grafiken zu erstellen. Außerdem enthält XLI-Paket einige neue Programme für PCA. so z.B.: 60-Jahres-Transite und indisches Horoskop.

Plattform: PCA 2.2.9 für DOS oder PCA 3.1 ARGUS für WINDOWS

Preis: EURO 70,- (inclusive Handbuch für XLI-DOS und Zusatzbroschüre XLI-WINDOS)

XLI-TOOLKIT
Deutungen und Programmerweiterungen zum PCA-Astrologie­programm können hiermit selbst erstellt werden.
Das PCA-Programm PCA hat eine Anzahl von Standard- und Spezialtechniken für nahezu alle gebräuchlichen Berechnungen.

Aber Astrologen sind ausgesprochene Individualisten und haben oft ganz spezielle Wünsche. Einige davon mögen mit demKomman­doreihensystem in PCA, der Programmierung der Funktionstasten F1 bis F10 gelöst worden sein. Außerdem ermöglicht PCA aber auch, vom Anwender konstruierte spezielle Berechnungen, Menüs und Ausdrucke mit Text und Grafik etc. anzusteuern.

Dieser Mechanismus einer erweiterten Sprach-Interpretration wird XLI (eXtended Language Interpreter) genannt. Diese 'Sprache' schreibt man mit einem ganz normalen Editor oder Textprogramm, und die fertigen Textdateien können dann vom PCA-Programm ge­lesen und verstanden werden, sie sind quasi Programmerweiterun­gen.

Wenn Sie kein Computerprogrammierer sind, werden Ihnen die vie­len Routinen und Beispiele im XLI-Programmpaket den Einstieg er­leichtern.


WORAUS BESTEHT DAS PROGRAMMPAKET?

1) HILFSPROGRAMM-MENÜ mit einer Reihe spezieller Ausdrucke,
Statistiken, Datenim- und export, Drucker- und Farbeinstellungen, Indisches Horoskop, Biorythmus, tropischem und verschiedenen si­derischen Tierkreisen etc.

2) INTERPRETATIONS-MENU mit einer Reihe von Deutungsgerü­sten (RADIX, PROGRESSIONEN, TRANSITE, SYNASTRIE), in die Sie leicht ihre eigenen Texte einsetzen können.
Aus dem Interpretations-Menü können Sie auch einen speziellen, die empfindlichen Steuercodes schützenden Texteditor aufrufen. Damit lassen sich die mitgelieferten Deutungsgerüste sowie fertige Deu­tungsprogramme, die Sie eventuell vonDrittanbietern schon erworben haben, im Text verändern.

Diese beiden Menüs werden bei der automatischen Installation des XLI-Programmpakets direkt mit dem PCA-Hauptprogramm verbun­den, sind von dort aus aufrufbar.

3) Ein HANDBUCH ZUR PROGRAMMIERSPRACHE XLI von mehr als 160 Seiten ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.


DAS MENÜ DER HILFSPROGRAMME

Die Hilfsprogramme dienen zwei Zwecken: Sie sind Programmier­beispiele, die Sie modifizieren und für Ihre eigene n Zwecke ver­wenden können. Sie sind zugleich derart konzipiert, daß man mit ih­nen auch im unveränderten Zustand arbeiten kann.

Im STATMENU können Sie PCA beispielsweise anweisen, in Ihrer Namensdatei alle Horoskope mit Mond in der Waage oder Mond Konjunktion Venus zu suchen. Dann werden alle Horoskope in ei­nem Arbeitsgang durchgerechnet. Die Schnelligkeit der Compu­terprozessor spielt dabei eine große Rolle.

EPHGEN wurde früher zusammen mit PCA ausgeliefert. Damit wird eine komplette Ephemeride der 10 Planeten und Lichter
für ein Jahr ausgedruckt.

AUXPOS gibt Informationen über Planetengeschwindigkeit, Dekli­nation, Breite und heliozentrische Position aus. GRAPHEPH zeich­net Kurven der Planetenbewegungen für ein Jahr im 30°-System. Die Symbole der Planeten und Zeichen werden NICHT mit ausge­geben, aber die Farbe der Kurven entspricht den Planeten.

ASGRID druckt eine Aspekttabelle aller Winkel zwischen den Pla­neten eines oder zweier Horoskope.

HINDU zeichnet ein viereckiges Horoskop, wie es bei Indischen Astrologen üblich ist, und benutzt dabei die siderischen Positionen.

BIO und BIOX berechnen und zeichnen Biorythmen.

PSETUP wird nun auch mit dem Grundprogramm PCA ausgeliefert. Es vereinfacht die Druckeransteuerung, alle diesbezüglichen PCA-Installationen werden mit einem Tastendruck erledigt. Ein schnelles Umschalten zwischen verschiedenen Druckern ist somit möglich.

COLSETUP läßt Sie zwischen einer Anzahl fertiger Farbeinstellun­gen wählen.

SID läßt das PCA-Programm alle Berechnungen auf Basis des
siderischen Tierkreises Indischer Astrologie durchführen.

OPTIONS bietet eine Anzahl spezieller Einstellungen in PCA, z.B. Grade und Tierkreiszeichen auf der Horoskopgrafik, wahlweise nationale statt lateinischer Abkürzungen der Tierkreiszeichen, Wechsel der Drehung des Horoskopkreises (beispielsweise MC generell vertikal) etc.

PORTX steuert die Daten von Drucker und Plotter auf Wunsch nach LPT1, LPT2, COM1 oder COM2. TXT2NAME und NA­ME2TXT konvertieren zwischen der PCA-Na­mens- datei und Text­format, sodaß die Daten aus anderen Programmen eingelesen, dort­hin exportiert und dann sortiert oder editiert werden können.

AAF2NAME und NAME2AAF konvertieren zwischen der Na­mens datei in PCA und dem AAF-Datenaustauschformat (ein Versuch, den Datenaustausch zwischen Astrologen zu standardisieren).

EXPOS und EXPOSN berechnet Planeten und Häuser für alle Horoskope in der Namensdatei und druckt sie im Textformat aus, sodaß sie für statistische Zwecke von anderen Programmen weiter­verarbeitet werden können.

INTERPRETATIONS-MENU

Das Menü der Deutungstexte bietet Platz für die Installation einer Reihe von fertigen Deutungsprogrammen, die Sie gesondert kaufen oder selber schreiben können. Mit einem einfachen Tastendruck starten Sie die Deutung Ihrer Wahl.

Auch können Sie über dieses Menü eines der im XLI-Programmpa­ket enthaltenen Deutungsgerüste für Radix, Progressionen, Transite oder Synastrie ansteuern. Mit dem eingebauten Editor können Sie Ihre Notizen oder eigenen Deutungen direkt eingeben, ohne jegliche Kenntnisse über die Programmierung
zu besitzen. Drücken Sie ganz einfach E (Editor) und dann den ge­wünschten Text (R, P, T oder S).

Der Editor ist so einfach wie möglich gestaltet, kann von jederfrau/mann ohne Anweisungen benutzt werden. Die Codierun­gen können damit nicht irrtümlich verändert werden. Zu denen gibt es hiermit überhaupt keinen Zugriff, die Interpretationsbedingun­gen bleiben fixiert. Wollen Sie einen Schritt weiter in Richtung Pro­grammierung gehen, brauchen Sie ein eigenes Textprogramm.


ANFORDERUNGEN ZUM BETRIEB DES XLI-TOOLKITS

1) Ein IBM-kompatibler Computer mit Festplatte

2) PCA Version 2.2.9, installiert auf der Festplatte.

Die Installation des Programmpakets ist sehr einfach, geschieht vom PCA-Hauptmenü aus. Sie brauchen keinerlei Kenntnisse in DOS.


DAS KONZEPT DER XLI-MODULE

PCA ist nun offen für externe Programme und Zusätze. Dahinter steht die Idee, PCA für möglichst viele von Nutzen sein zulassen. Module, Tips und Problemlösungen könnten nun zwischen den An­wendern ausgetauscht werden. Abgesehen davon hoffen wir, eine große Palette an Zusatzprogrammen aufbauen zu können. Wenn Sie irgendwelche speziellen Wünsche für PCA haben, findet sich die Lösung vielleicht in einem speziellen XLI-Modul und wir können Ihnen ein Angebot machen.




1.1. URHEBERRECHTE

2. XLI-ZUSATZPROGRAMM-INSTALLATION
2.1. HARDWARE- UND SOFTWARE-ANFORDERUNGEN
2.2. INSTALLATIONS-PROZEDUR

3. Die XLI-ZUSATZPROGRAMME
3.1. GRAFISCHE JAHRES-EPHEMERIDE
3.2. Year EPHEMERIS GENERATOR
3.3. ASGRID - ASPEKT-GITTER
3.4. AUXPOS - AUSGABE ZUSÄTZLICHER POSITIONEN
3.5. HINDU - INDISCHES HOROSKOP
3.6. BIORYTHMEN DES LAUFENDEN MONATS
3.7. BIORYTHMEN MIT MONAT NACH WAHL
3.8. DRUCKER-INSTALLATIONSPROGRAMM
3.9. FARB-INSTALLATION DES BILDSCHIRMS
3.10. SID - SIDERISCHER/TROPISCHER TIERKREIS
3.11. SYMBOL - ANZEIGE DER SYMBOLE
3.12. PORTX - DRUCKER/PLOTTER-AUSGÄNGE
3.13. TXT2NAME (IMPORT VON HOROSKOP-DATEIEN)
3.14. NAME2TXT (EXPORT VON HOROSKOP-DATEIEN)
3.15. AAF2NAME (LIMITIERTE AAF-DATENFORMAT- UNTER­STÜTZUNG)
3.16. NAME2AAF(KONVERTIERUNG IN AAF-DATEN- BANKFORMAT)
3.17. STATISTIKEN
3.18. DIE STATMENU - HILFSPROGRAMME
3.19. EXPOS (EXPORT VON PLANETENPOSITIONEN IN DA­TENBANKFORMAT)
3.20. EXPOSN (KONTROLLGRUPPE FÜR DIE STATISTIK)
3.21. USER-S (ALTES USER-S)

4. BENUTZEN UND SCHREIBEN VON DEUTUNGEN (ANFÄN­GERKURS)
4.1. INTERPRETATIONS-GERÜSTE
4.2. DAS INTERPRETATIONS-VERZWEIGUNGSMENÜ (TTFLET.TXT)
4.3. DER EZZ INTERPRETATION-EDITOR
4.4. COPYRIGHT

5. XLI-PROGRAMMIERUNG
5.1. DAS KONZEPT DER XLI-MODULE
5.2. ÜBER DIESES KAPITEL
5.3. XLI-DATEIEN
5.4. ERSTELLEN ODER VERÄNDERN VON XLI-DATEIEN
5.5. EINEN EDITOR BENUTZEN
5.6. DIE XLI-MODULE VON PCA AUS STARTEN
5.7. GRUNDLAGEN ZU DEN XLI-DATEIEN
5.8. DER XLI-PARAGRAPH
5.9. KOMMENTARE
5.10. KOPIEREN VON DATEIEN
5.11. TEXTZEILEN SCHREIBEN
5.12. Zeilen-VERKNÜPFUNGEN
5.13. DER STAPEL
5.14. SPEICHERPLÄTZE
5.15. INTEGER-NUMMERN
5.16. HALBSUMMEN UND SPIEGELPUNKTE BERECHNEN
5.17. EINFACHE DEUTUNGEN SCHREIBEN
5.18. PROGRAMMIERBEISPIELE FÜR DEUTUNGEN
5.18.1. ARITHMETISCHE OPERATIONEN
5.18.2. VERBINDEN
5.18.3. REGELN KOMBINIEREN
5.18.4. "AND" (UND) und "OR" (ODER) KOMBINIEREN
5.18.5. ELEMENTE ETC. TESTEN
5.18.6. ZWEI HOROSKOPE VERGLEICHEN
5.19. ZÄHLEN, SCHLEIFEN AUFBAUEN UND VERZWEIGEN
5.19.1. IF-ENDIF (WENN-DANN)
5.20. WEITERE ARITHMETISCHE OPERATIONEN
5.20.1. INTANG-EINHEITEN IN GRADE, MINUTEN UND ZEI­CHEN UMWANDELN
5.20.2. MULT - SKALIEREN VON WERTEN
5.20.3. MAXIMUM UND MINIMUM
5.21. KONTROLLE DER MÄCHTIGKEIT IN PCA
5.21.1. DIE AUSGABE KONTROLLIEREN
5.21.2. VERÄNDERN DER MENÜ-EINGANGSDATEN
5.22. GRAFISCHE TRANSITE
5.23. DAS ENTWICKELN EIGENEN MENÜS
5.23.1. DISPLAYING CHOICES IN THE MENU
5.24. VERSCHIEDENE STRINGS UND NUMMER AUSDRUCKEN
5.25. EPHEMERIDEN-GENERATOR
5.26. STRING-BEARBEITUNGEN
5.27. VERÄNDERUNGEN DER NAMENSDATEI
5.28. GRAFIKEN
5.29. DAS GRAPHEPH-MODUL
5.30. DIE PCA-KONFIGURATION VERÄNDERN
5.31. ANDERE DOS-PROGRAMM VON PCA AUS AUFRUFEN
5.31.1. EIN DOS-PROGRAMM AUSFÜHREN
5.31.2. EIN EXTERNES PROGRAMM MIT PARAMETER- TRANS­FER AUFRUFEN
5.31.3. PCA ZUR POSITIONSBERECHNUNG AUS ANDEREM PROGRAMM AUFRUFEN
5.32. VERSCHIEDENE TIPS UND TRICKS
5.32.1. UNGEWOLLTE SEITENUMBRÜCHE VERMEIDEN
5.32.2. BALKENDIAGRAMME DRUCKER
5.32.3. DATEIEN EIN- UND AUSGANG
5.33. VEREINFACHTE ASPEKTBERECHNUNG (AZP)
5.34. DER XLI-DEBUGGER (FEHLERSUCHER)
5.34.1. AKTIVIERUNG DER FEHLERSUCHE
5.34.2. IN DER PRAXIS
5.35. STATISTIK
5.35.1. DATENEXPORT
5.35.2. KONTROLLGRUPPE
5.36. KRIPTIEREN IHRER TEXTE UND MODULE

6. KOMPLETTE ÜBERSICHT ÜBER DIE XLI-PROGRAMMIER­ SPRACHE
6.1. FUNKTIONS-REFERENZ




Allgemeine Information zu den XLI-Zusatzprogrammen:


EPHGEN - Ephemeriden berechnen

Dies erzeugt eine tabellarische Ephemeride für ein Jahr einschließlich aller Planeten zu Mittag. Als Jahr wird dasjenige genommen, welches im PCA-Menü gewählt wurde.

Sie können auch Jahre wählen, die außerhalb der üblichen Zeitspanne liegen. Bedenken Sie aber bitte, daß PCA nur innerhalb des Zeitraumes von 1780 bis 2040 eine Abweichung von höchsten einer Bogenminute garantieren kann.


GRAPHEPH - Grafische Jahres-Ephemeriden

Dies erzeugt eine grafische 30-Grad-Ephemeride in Diagrammform, die die Bewegungen für ein Jahr anzeigt (Sonne-Pluto sowie Mondknoten, ausschließlich des Mondes). Aus diesem Diagramm ist ersichtlich, wann Planeten vor- und rückläufig sind.

Sie könne außerdem Interaspekte der Planeten erkennen: Wenn sich zwei Linien kreuzen, ergibt sich ein Aspekt (0, 30, 60,.... bis zu 180 Grad). Der Aspekttyp kann aus den Zeichen ersehen werden, in denen sich die zwei betreffenden Planeten befinden.

Die Linien haben die selben Farben wie die entsprechenden Symbole in der Horoskopgrafik. Sie können durch das Farb-Installationsmenü verändert werden. Das Raster hat die Farben, die für die Grafik-Linien und Häuser gewählt wurden. Das Gitter oder alles andere kann ausgeschaltet werden, indem die Farbe gleich der des Hintergrunds gewählt wird.

Die Berechnung und der Ausdruck benötigen eine gewisse Zeit, da die vollständigen Ephemeriden für ein ganzes Jahr berechnet werden müssen. Ein Computer mit numerischem Co-Prozes­sor oder ein 486-er Prozessor (hier ist der Co-Prozessor schon integriert) beschleunigen diese Arbeit erheblich.


ASGRID - Aspekt-Diagramm

Dies ist eine alternative Darstellung der Aspekte des zuletzt berechneten Horoskops. Es gibt zwei Möglichkeiten, die insgesamt vier Kombinationen erlauben:

1) I-Aspekte sind intern, bezogen auf das zuletzt berechnete Horoskop, X-Aspekte sind kreuzweise, zwischen dem zuletzt berechneten Horoskop und dem zuletzt berechneten Radix-Horoskop.

2) Aspekt-Typ oder Grade: Die Aspekttyp listet die Art der Aspekte auf, die Gradversion zeigt die Anzahl der Grade zwischen den zwei Planeten, unabhängig davon, ob sie durch einen Aspekt verbunden sind.

Es wird nicht getestet, ob diese Horoskope tatsächlich berechnet wurden. Wurden also keine Horoskope berechnet, bekommt man Zufallswerte.


AUXPOS - spezielle Positionen

Dieser Ausdruck zeigt Informationen über die Planeten, die man nicht in den üblichen Ausdrucken findet:

Geschwindigkeit: tägliche Bewegung und Grad und Bogenminu­ten Breite: vertikale Entfernung von der Ekliptik RA:Rektaszension (RA) Dekl: Deklination nördlich/südlich der Ekliptik Helio: Heliozentrische Länge

Anmerkungen:

Die Positionen haben die im PCA-Menü eingegebene Zeit als Grundlage. Sie funktionieren nur für Radix-Berechnungen, NICHT mit Progressionen oder anderen Horoskop-Spezialtechniken.

Die heliozentrische Länge gilt nicht für Mond, Mondknoten und Glückspunkt.



HINDU - Indisches Horoskop

Das Indische Horoskop hat den in Südindien gebräuchlichen quadratischen Aufbau. Der benutzte Ayanamsa ist nach der Manier von Lahiri. Es nimmt die im PCA-Menü eingegebene Zeit.

Es ist möglich, Harmonics (Navamsa, Dwadashamsa etc.) zu erzeugen. Dazu wird die Harmonic-Nummer im PCA-Menü entsprechend geändert.

Dieses Horoskop entspricht der üblichen Radix-Berechnung, und die Positionen werden für eine Radix-Grafik in der sonst üblichen Weise gespeichert. Wenn man also nach einer Indischen Horoskopberechnung V drückt, wird für die selben Daten ein traditionelles Horoskoprad erzeugt.



BIO - heutiger Biorythmus

Um einen Biorythmus für den aktuellen Monat zu berechnen, gibt man die Geburtsdaten in das Menü und drückt dann XSB. Die rote Kurve ist die physische (Körper), die grüne die intellektuelle (Geist) und die blaue die emotionale (Gefühl).

BIOX - wählbarer Biorythmus

Um Biorythmen für einen anderen Monat als den gerade aktuellen zu berechnen, gibt man die Geburtsdaten ins Menü und läßt dann ein Radix (R) berechnen. Danach das Datum des gewünschten Monats eingeben und XSJ drücken.

Einschränkungen:

Für diese Funktionen gibt es eine gewisse Zeitbeschränkung. Sie können Biorythmen für die Zeit vor einer Geburt berechnen, und es wird wahrscheinlich theoretisch korrekt funktionieren. Aber es hat keinen praktische Bedeutung, und man bekommt eine entsprechende Meldung. Wenn Biorythmen für eine Person, die mehr als 89 Jahre alt ist, berechnet werden, ist die Grenze des Programmspeichers erreicht. Eine entsprechende Warnung weist darauf hin, daß die ausgegebenen Daten dann nicht mehr korrekt sind.



DRSYMS - Symbole zeichnen

Die Palette der für den grafischen Ausdruck zur Verfügung stehenden Symbole werden angezeigt.


PSETUP - Drucker einstellen

Das übliche PCA-Druckereinstellungsmenü läßt eine Reihe von Variationen zu. Dies ist ziemlich mühsam, überfordert so manchen Computer-Neuling und manchmal auch den Profi.

Dieses XLI-Modul arbeitet mit einem MAKRO, d.h. eine Reihe von Einstellungen werden in einem Arbeitsgang erledigt (ähnlich der Kommandoreihe). Durch eingeben von XSP erhält man ein Menü mit einer Reihe von möglichen Druckern bzw. Drucker-Emulationen. Man wählt also im Grunde nicht seinen Druckertyp, sondern die dazugehörige Drucker-Emulation aus.

ACHTUNG: Die Menge der auf dem Markt erhältlichen Drucker läßt sich in verschiedene Kategorien einteilen. Alle Drucker in der selben Kategorie haben die gleich Einstellung, weil sie EMULIEREN, d.h. auf die gleich e Art und Weise arbeiten wie der Standard-Drucker. Bei einigen Drucker kann man durch DIP-Schalter oder Displays zwischen verschiedenen Emulationen wählen.

Wenn ein Drucker aus dem XLI-Installationsmodul gewählt wird, wird die PCA-Installation geändert und auf Diskette/Festplatte gespeichert. Eine ganze Reihe von Einstellungen in Drucker-Installationsmenü werden geändert. Danach können Sie die gemachten Änderungen noch nach Ihren eigenen Vorstellungen verfeinern.


COLSETUP - Farben einstellen

Dieses Menü bietet die Möglichkeit, auf einer Reihe von vordefinierten Farbeinstellungen für den Bildschirm zu wählen. Ist eine Einstellung gewählt, dann werden alle Farben mit einem Mal verändert. Sie können eine dieser Vorgaben wählen, Sie können diese Vorgabe dann aber auch noch individuell über das PCA-Installationprogramm verändern. Siehe hierzu das PCA-Handbuch.


SID - Tierkreises wählen
Das SID-Modul gibt Ihnen die Möglichkeit, entweder einen der üblicherweise akzeptierten siderischen Tierkreise zu wählen, oder auf die tropische Berechnungsmethode zurückzukehren. Generell läßt sich sagen, daß durch die Wahl eines siderischen Tierkreises von allen Tierkreispositionen an die 23 Grad gegenüber dem tropischen Tierkreis abgezogen werden.


OPTIONS - Spezielle Optionen

Unabhängig von den Möglichkeiten, die das PCA-Hauptmenü anbietet, gibt es eine Reihe von Einstellungen, die das XLI-Zusatzprogrammpaket anbietet. Einige von findet man auch im XLI-Zusatzprogramm-Menü selbst, z.B. die Wahl des Druckerausgangs, die verschiedenen Tierkreise usw.

Zeichennamen in Deutsch oder Latein: (Wid, Sti.. oder Ari, Tau etc).

Ein- oder ausschalten der Grad- und Minutenzahlen auf dem Horoskoprad

Drehung des Horoskoprades, Orientierung auf Radix und andere Horoskope.


EXPOS - Statistik-Export

Dies ist ein komplettes Zusatzprogramm für die Erstellung einer Datenbankdatei im Kommaformat mit Planetenpositionen für die untersuchte Namensdatei. Sie können dann diese Datei mit anderen Programm weiter untersuchen, um sie zu durchsuchen, sortieren, berechnen, Grafiken zu erzeugen usw. Das Komma-Format dieser Datei kann von verschiedensten Tabellierungs- und Datenbankprogrammen gelesen und über Bildschirm oder Drucker ausgegeben werden.

Jeder Datensatz enthält den Namen (in Anführungszeichen) und dann die Positionen von Sonne bis Pluto, Mondknoten, Punkt, MC, ASZ, Häuserspitzen 11, 12, 2 und 3 in Gradangaben (0-359), unterteil durch Kommas.

Wenn Sie den Drucker in PCA-Hauptmenü vor Aufrufen von Ex­POS nicht eingeschaltet hatten, werden Sie den Ausdruck nur auf dem Schirm sehen. Um eine Forschungsdatei zu erzeugen, drücken Sie 9D im PCA-Hauptmenü und wählen einen Namen Ihrer Wahl, z.B. EXPORT.CSV (RETURN). (Mit diesem Namen kön­nen Sie die Datei dann später in ein Tabellierungs- oder Datenbankprogramm laden.)

Nun rufen Sie EXPOS durch drücken von XSR auf. Der Aus­druck wird auf dem Schirm zu sehen sein und gleichzeitig auf die Diskette/Festplatte geschrieben werden. Nach Beendigung erscheint wieder das PCA-Hauptmenü, und Sie sollten noch einmal 9D eintippen, dann eine Leerstelle und (RETURN), zum Abschluß dann 9O (nicht Zahl, sondern Buchstabe O) zum Ausschalten des Druckers.

Nun könnten Sie das PCA-Programm mit Q (Quit) verlassen und Ihr Tabellierungs- oder Datenbankprogramm (z.B. D-Base) starten und die Daten nach eigenem Wunsch weiterbearbeiten.


EXPOSN Statistische Kontrollgruppe

Wenn man mit Statistiken arbeitet, kommt man bald in die Situation, eine Kontrollgruppe zu brauchen. Eine Kontrollgruppe ist ein zweiter Datensatz - ähnlich dem ersten (der experimentellen Gruppe), aber ohne Signifikanz. Dessen Daten sollten theoretisch Zufallsergebnisse erzeugen.

Wenn Sie beispielweise die Hausposition von Jupiter in der Horoskopen von 670 Philosophen testen, stoßen Sie möglicherweise eine nicht mehr zufällige Signifikanz. Aber Sie können nicht sicher sein, daß deren Bedeutung sich allein auf die untersuchten Philosophen bezieht. Sie könnten das gleiche mit 670 'Durchschnittbürgern' tun, müssen aber sicherstellen, daß sie im selben Zeitintervall geboren sind - sodaß die Ursache nicht allein in astronomisch-technischen Zusammenhängen zu finden ist.


Planeten bewegen sich nicht zufällig, sondern in regelmäßigen Bahnen. Und es ist tatsächlich schwierig, einen rein zufälligen Datensatz zu finden.

Mit EXPOSN können Sie einen zweiten, einen Kontrolldatensatz kreieren, der die gleich Namensdatei benutzt und 'NOISE' (Signalton) hinzufügt. Jedem Geburtsdatum und jeder Geburtszeit wird das gleiche Zufalls-Intervall (höchsten 5 Jahre) dazuaddiert oder -subtrahiert. Und mit der geografischen Länge geschieht es entsprechend (maximal 5 Grad). Damit wird das Horoskop einer nicht existierenden Person in ähnlichem Zeitintervall und ungefähr der gleichen Gegend erzeugt. Und es wird sichergestellt, daß die Horoskope theoretisch keine Signifikanz haben sollten.



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