Dieter Liebig


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Kurzbiografie - Dieter Liebig



Veröffentlichungen



Titel
Verlag Jahr

Spieltexte zum Kirchenjahr
Werk und Feier 1983

Nonnenmacher
Theater der Zeit 1983

Waldhüter
Radio DDR II Hörspiel 1985

Grünes Requiem
Werk und Feier 1985

Chronik der Kirchengemeinde Deutsch-Ossig
Selbstverlag 1989

Grünes Requiem / Der grüne Jakob
Viadukt-Verlag 1990

Landnahme
Selbstverlag 1991

In Wahrheit ist es würdig und recht
(Fotografie: Matthias Lüttig)
Selbstverlag 1991

Northmann
Selbstverlag 1992

terra infirma - unsichere Erde
Deutsch-Ossig-Report 1986-1990
(Fotografie: Matthias Lüttig)
Landkreis Görlitz 1993

...1813...
Löbauer
Museumsgesellschaft e.V.
1995

Spielagende
Viadukt-Verlag 1997

1813 - die Sieger
Verlag Gunter Oettel 1998

Kommentar zu Jakob Böhmes
Aurora oder Morgenröte im Aufgang
Landkreis Löbau-Zittau 1999

Hiob - in Psalmen gesungen (Auschwitz)
(Fotografie: Matthias Lüttig)
Sächsische Landeszentrale
für politische Bildung
2003

Kap der guten Hoffnung
Ingo Koch Verlag 2005

Etwas bleibt immer übrig
Deutsch-Ossig-Report II 1990-2005
(Fotografie: Matthias Lüttig)
Michel Sandstein Verlag 2005

Anspruch und Wirklichkeit
Die Energie- und Umweltpolitik
in der DDR am Beispiel
des Energieträgers Braunkohle
Begleitbuch

Umweltbibliothek
Großhennersdorf e. V.
2010

(K)ein Weg westwärts
Historischer Romanh

MEDU VERLAG
2012

Nathanael
Die Shakespeare Companie
Historischer Roman

MEDU Verlag
2014
   

Schriftstellerischer Werdegang


Nach einer externen Unterrichtung in Dramatik (1973-76) November 1976 Aufführung des ersten Stückes. In den folgenden Jahren entstehen Einakter im absurden Stil. 1978 Gründung der Spielgruppe Hagenwerder, später Deutsch-Ossig. Aufführungen eigener Stücke in Kirchen. 1983 Herausgabe einer Sammlung durch Werk und Feier. Im gleichen Jahr erscheint in „Theater der Zeit“ das Stück „Nonnenmacher“. Bereits mit dessen Vorläufer „Episoden aus dem Deutschen Bauernkrieg“ Aufgabe des absurden Stils und Hinwendung zu geschichtlich-politischer Dramatik. Es folgt das Antikriegsstück „König von Preußen“, das mehrere Jahre von der eigenen Gruppe aufgeführt, 2003 wieder in das Programm aufgenommen wird. Zur Umweltproblematik wird 1985 das Hörspiel „Waldhüter“ gesendet. Im gleichen Jahr durch die Veröffentlichung von „Grünes Requiem Totenmesse für die Natur“ bei Werk und Feier vorläufiges Ende der Publikation.


1986-1990 (beginnend 1978) sind erbitterte Auseinandersetzungen um den Braunkohlenbergbau im Gange. Die Devastierung (Zerstörung) von Deutsch-Ossig soll verhindert werden. In diesem Zeitraum entstehen die fünf Deutsch-Ossig-Bücher, werden bis 93 veröffentlicht („Chronik der Kirchengemeinde Deutsch-Ossig“, „In Wahrheit ist es würdig und recht Die Kirche Deutsch-Ossig in Text und Bild“ „terra infirma - unsichere Erde Deutsch-Ossig-Report“, „Grünes Requiem/Grüner Jakob“, „Northmann“).


Da die Oberlausitz 1813 Hauptkampfgebiet der Befreiungskriege war, dabei weitestgehend zerstört und schließlich geteilt wurde, entstehen Essays zu jener Zeit, veröffentlicht als „… 1813 …“ und „1813 - die Sieger“. Dramatik wird in der „Spielagende“ zusammengefasst, so zu Bibelstoffen, russischer Prosa, Malern und Gemälden, ökologischen und politischen Themen. Den Abschluss der Neunziger bildet der philosophische Kommentar zu Jakob Böhmes „Aurora oder Morgenröte im Aufgang“.


Bei der gänzlichen Orientierung auf das Schreiben als Beruf von 2001 an stehen Texte im Vordergrund, die vertont und zur Aufführung gebracht werden („Sechsstädtebund-Kantate“, „Deutsche Messe“, „insula nigra - die schwarze Insel“, „Jakob-Böhme-Requiem“, „Lukas-Passion“, „Auferstehungshymnus“, „Lausitzer Messe“, „Confessio Saxonica“). Hierher gehört auch die Veröffentlichung „Hiob - in Psalmen gesungen“, Texte zum Buch Hiob verbunden mit Fotografien in Auschwitz.


2003 erfolgt die Gründung der Spielgruppe Hochkirch, mit dieser geschieht die Umsetzung von Stücken.


2002-2004 entsteht der Roman „Kap der guten Hoffnung“ nach Motiven des „Fliegenden Holländers“. Die Jahre 1990-2005 werden regional im Deutsch-Ossig-Report II „Etwas bleibt immer übrig“ zusammengefasst.


2008 werden die umfangreichen Arbeiten an dem Dokumentarfilm „Westerbork-Auschwitz“ (Drehbuch) beendet. Der Film schildert den Weg der holländischen Juden aus dem Lager Westerbork. Im Mittelpunkt steht der Zeitzeuge Fred Schwarz.


In Vorbereitung zur Veröffentlichung befinden sich: „Über das Feld führt kein Weg Deutsch-Ossig-Report 1977-1986“ und „(K)ein Weg westwärts“ in den Teilen „Die Auswanderer“, „Die Kämpfer“ und „Die Sieger“.


2008-2009 ist der Autor inhaltlich und gestalterisch für die Ausstellung der Umweltbibliothek Großhennersdorf „Anspruch und Wirklichkeit. Die Energie- und Umweltpolitik in der DDR am Beispiel des Energieträgers Braunkohle“ zuständig.


2010-2012 ist die Ausstellung „Was morgen sein wird, ist gestern gewesen“ zu den devastierten Orten im Bereich der Braunkohlentagebaue Reichwalde und Nochten im Entstehen.


In Arbeit befindet sich der Roman „Nathanael – Die Shakespeare Companie“ in einem fiktiven Wechselspiel von Wirklichkeit und Inszenierung durch Shakespeare-Stücke.


Leseproben und Verlagsreferenzen


Titel

Bitte anklicken:

AUFERSTEHUNGSRHYMNUS für das Heilige Grab in Görlitz ostergruss_2011.pdf
(K)EIN WEG WESTWÄRTS Frei seyn wollen wir! Buchseite im MEDU-Verlag
NOCH 5 Szenen irak.pdf
SPIELAGENDE Texte, Szenen und Stücke zum Kirchenjahr spielagende.pdf
NATHANAEL Die Shakespeare Companie Buchseite im MEDU-Verlag
GYGES Frei nach Friedrich Hebbel gyges.pdf
LANDVERMESSER K Frei nach Franz Kafka „Das Schloss“ landvermesser_k.pdf
TALK IN WURSCHEN Stück für 6 Personen wurschen.pdf
NONNENMACHER Stück für das Lutherjahr 1983 nonnenmacher.pdf
ZEIT 7 Aufsätze zum Thema zeit.pdf











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VOR VERDUNG FAND ICH MEINEN GLAUBEN


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Hörspiel frei nach einer Erzählung Anton Tshechow


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AUFERSTEHUNGSRHYMNUS
für das Heilige Grab in Görlitz


leseprobe
(K)EIN WEG WESTWÄRTS
Exposé / Beschreibung nach Kapitel


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NOCH
5 Szenen


leseprobe
SPIELAGENDE
Texte, Szenen und Stücke zum Kirchenjahr


leseprobe
NATHANAEL
Die Shakespeare Companie


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ANNÄHERUNG
Drehbuch für einen Kurzfilm


leseprobe
GIRGES
Frei nach Friedrich Hebbel


leseprobe
LANDVERMESSER K
Frei nach Franz Kafka „Das Schloss“


leseprobe
TALK IN WURSCHEN
Stück für 6 Personen


leseprobe
NONNENMACHER
Stück für das Lutherjahr 1983


leseprobe
ZEIT
7 Aufsätze zum Thema